15.05.2012
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24.04.2012
Stellungnahme zu den Vorfällen am vergangenen Samstag auf der An- und Abreise beim Auswärtsspiel in Wuppertal
(Bild des ersten polizeibedingten Stops, Rastplatz "Ville")
Vier Tage nach dem Auswärtsspiel in Wuppertal wollen bzw. müssen wir uns zu den im Raum stehenden Vorwürfen gegen uns als Gruppe und gegen einzelne Mitglieder zu Wort melden! Die durch Polizei und Medien verbreiteten Unwahrheiten zwingen uns, die Öffentlichkeit zu informieren und veröffentlichte Berichte und Anschuldigungen zurückzuweisen bzw. richtigzustellen!
In den vergangenen Tagen mussten wir als Gruppe leider wieder einmal mit Schrecken feststellen, wie schnell Halbwissen, Gerüchte und Unwahrheiten die Runde machen können und so dem deutschen Bürger eine verfälschte Meinung zum Thema "Fußballfans/Ultras" aufgedrückt wird. Dabei konnten große Teile der Presse, sowohl in Trier, als auch in anderen Teilen unserer Republik nur durch das Kopieren von Polizeiberichten und mit schlecht recherchierten Artikeln auf sich aufmerksam machen. Zum Leidwesen der Beteiligten, deren Familien und zum Schaden des SV Eintracht Trier.
Es war wie so oft: Die Polizei und der Verein kamen zu Wort und konnten ihre Sichtweisen zu den Vorfällen in der Öffentlichkeit kundgeben. Die angeblichen Täter, in dem Fall unsere Gruppe, werden von allen Seiten mit Gerüchten diffamiert. Wir hatten bis dato zu keinem Augenblick die Möglichkeit uns zu den Vorwürfen zu äußern. Dabei basiert die Mitteilung der Polizei im Moment nur auf Aussagen und Vermutungen der angeblichen Geschädigten und eingesetzten Beamten. Die Aussagen des Vereins wurden wieder einmal getätigt, ohne mit uns, den Betroffenen, auch nur ein Wort gewechselt zu haben.
Lieber redet man mal wieder über uns Ultras, anstatt zuerst den Dialog zu suchen und sich unsere Sichtweise mitteilen zu lassen. In unseren Augen wird absichtlich versucht, uns als Ultragruppe zu diffamieren. So werden in den Mitteilungen von Polizei und Medien teilweise auf dilettantische Art und Weise, Wahrheiten vertauscht bzw. falsch dargestellt, um die Öffentlichkeit bewusst zu täuschen. Daher kämpfen wir auch mit diesem Text um Wahrheit und Fairness.
Am vergangenen Samstag machte sich unsere Gruppe gegen 9 Uhr mit einem Doppeldecker auf den Weg nach Wuppertal. Gegen 10.35 erreichten wir den Rastplatz "Schneifel" und wollten an diesem auch unsere erste Pause einlegen. Auf dem Weg aus dem Tankstellengebäude wurde eines unserer Mitglieder durch einen Passanten von hinten tätlich angegriffen und geschubst. Es hatte zuvor keinen Kontakt mit dieser uns nicht bekannten Person gegeben. Scheinbar ging die Person davon aus, dass unser Mitglied sich ohne Begleitung auf dem Rastplatz aufhalte. Dies ermunterte ihn wohl ein weiteres Mal auf unser Mitglied los zu gehen. Als die restlichen Businsassen diesen Angriff erkannten, eilten sie zu Hilfe. Dies überraschte den eigentlichen Angreifer und dessen Begleiter, die auch auf diesem Rastplatz warteten und hinzu eilten. Nach einigen leichten Schubsereien, war diese ganze Angelegenheit auch beendet, da wir es mehr als feige erachteten, dass sich ein ganzer Bus einmischt. Der Passant zeigte sich aber weiterhin sehr aggressiv, provozierte weiterhin mit zahlreichen Gesten und wollte auch körperlich gegen einige unserer Mitglieder vorgehen. Nach und nach beruhigte sich die Lage aber wieder und wir fuhren mit dem Bus weiter in Richtung Wuppertal. Es gab keinen Angriff in den Toilettenanlagen. Keine eingetretenen Toilettentüren und schon gar keinen Angriff auf ein Kind!!! Dies wurde so in den Medien fälschlicherweise aufgeführt. Der tätliche Angriff des irakischen Passanten wurde von Busfahrer sowie den anwesenden Mitgliedern beobachtet. Viel wichtiger ist aber auch, dass die Kameras auf dem Rastplatz sicherlich zur Aufklärung beitragen können. Diese Aufzeichnungen werden hoffentlich den wahren Täter entlarven und zeigen, dass es nie einen Übergriff unsererseits gab. Auch ein ausländerfeindlicher Hintergrund ist auszuschließen, liebe Presse und Polizei! Bei dieser Angelegenheit wurde auch kein Kind angegriffen oder gar verletzt, so wie das fälschlicherweise in den Medien dargestellt wurde! Hier wurde ganz offensichtlich die Täter-Opfer Rolle vertauscht und dies wird jetzt in einem fremdenfeindlichen Zusammenhang gestellt, damit wir "bösen" Ultras wieder einmal als Sündenböcke dastehen. Obwohl keine konkreten Anhaltspunkte oder Beweise für eine mögliche fremdenfeindliche Absicht laut Polizei gesichert sind, wurde der entsprechende Anfangsverdacht an die regionalen und überregionalen Pressevertreter weitergegeben, um somit den schlechten Ruf der Trierer Fußballfans als Krawallmacher mit dem Klischee der Fremdenfeindlichkeit zu versüßen.
Nachdem das angebliche Opfer die Polizei verständigte, wurde unser Gefährt kurze Zeit nach der Weiterfahrt von der Polizei begleitet und gebeten den Rastplatz "Ville" anzusteuern. Auf diesem Parkplatz mussten sich alle 80 Insassen einer Personalien Feststellung unterziehen. Da wir das Ziel hatten ohne Verspätung in Wuppertal anzukommen, ließen wir diese Kontrolle (Dauer 90 Minuten) geduldig und ohne Probleme über uns ergehen. Nach diesem längeren Aufenthalt hatte sich dieser erste Zwischenfall auch für uns erledigt! Im Nachgang wird sich auch ein Gericht mit dem angeblich Geschädigten befassen müssen, da gegen diesen Mann rechtliche Schritte unsererseits eingeleitet wurden, was wohl bewusster Weise in den bisherigen Berichterstattungen nicht berücksichtigt wurde.
Auf der Rückfahrt kam es leider zu einem weiteren Zwischenfall, der fatale Folgen mit sich bringen sollte, aber definitiv gar nichts mit dem ersten Zwischenfall auf der Hinfahrt zu tun hatte!
Nach rund einer Stunde sollte es zu der ersten Pause auf der Rückfahrt kommen. Die Stimmung war trotz Niederlage sehr ausgelassen und so wurde auf diesem Rastplatz gefeiert was das Zeug hielt. Man feierte sogar mit Damen eines Junggesellenabschiedes. Dabei wurde beim "Pogen" (Tanz mit Anrempeln) eine Mülltonne umgestoßen und aus Übermut ein Leitpfosten aus dem Boden gezogen. Nachdem die Mülltonne einem Teil unserer eigenen Leute noch hinterher geworfen wurde, stellte man diese unversehrt wieder an ihren Platz zurück und ein Teil des Mülles wurde sogar wieder in die Mülltonne geworfen. Der Leitpfosten wurde wieder zurück in den Boden gedrückt. Des Weiteren wurde eine schon vollgesprühte Wand auf diesem Parkplatz mit einem kleinen Graffiti versehen. Wir beschreiben den Halt auf diesem Parkplatz bis ins letzte Detail, da dies alles war was auf diesem Parkplatz passiert ist. Wir müssen an dieser Stelle ganz klar sagen, dass wir uns der Schuld des Sprühens an eine Wand bewusst sind, doch was in Folge passieren sollte, steht in keiner Relation zu dem, was noch im weiteren Verlauf der Fahrt kommen sollte. Auch stimmen diverse Anschuldigungen im Bereich einer groß angelegten Parkplatzrandale nicht im Geringsten.
Kurz nach Fortsetzen der Fahrt, wurde unser Bus erneut von Kräften der Polizei gestoppt. Nach dem Anhalten öffnete der Busfahrer nicht nur die Vordertüre, um mit den Beamten zu sprechen sondern auch die hintere Türe. Direkt, ohne dass ein Fahrgast den Bus verlassen konnte, sprühten die Beamten, die diesen Ausgang bewachten schon die erste Ladung Pfefferspray in den hinteren Teil des Busses. Auf Aufforderung eines Polizisten der an der vorderen Türe stand, musste der Busfahrer wieder alle Türen schließen, da diese bis zur Ankunft weiterer Polizisten geschlossen bleiben sollten. Dabei berücksichtigte der Polizist an der vorderen Tür leider nicht, dass eine ganze Ladung Pfefferspray in den hinteren Teil des Busses gesprüht wurde, was eine unglaubliche Panik im gesamten unteren Teil des Busses auslöste, da zahlreiche Mitfahrer nichts mehr sehen konnten und Atembeschwerden hatten und sich teilweise übergeben mussten.
Pfefferspray wirkt wie folgt:
Augen: Eine Schwellung der Schleimhäute bewirkt das sofortige Schließen der Augenlider für ungefähr fünf bis zehn Minuten.
Atmung: Ein Einatmen des Pfeffersprays führt zu Husten und Atemnot, selten Ersticken.
Haut: Die besprühten Stellen "brennen" und zeigen für 15 bis 30 Minuten einen Juckreiz. Je nach Dosierung kann es aber noch 48 Stunden dauern, bis die Wirkung nachlässt. Alle Symptome treten sofort oder nach wenigen Sekunden auf.
Die Folgen im Bus waren gravierend. Es herrschte Panik, da man in einem geschlossenen Gefährt sitzt, kaum noch Luft bekommt und nichts mehr sieht. Während diesen Minuten der Panik hielt die Polizei es immer noch nicht für nötig die Leute aus dem Bus zu lassen, obwohl dies den Polizisten an der Frontscheibe mehrmals vehement mitgeteilt wurde und man sie bat, die Türen zu öffnen. In diesem kritischen Moment drehte eines unserer Mitglieder den Not-Hahn auf, damit die Türen sich von alleine öffnen lassen. Aber auch dies wollten die Polizisten verhindern und drückten mit 3 Mann die Tür wieder zu. Nach einigen Minuten kapitulierten die Beamten aber und gaben der panischen und aufgebrachten Masse nach. Diese stürmte aufgebracht aus dem Bus. Das erste Ziel war es, den verletzten Leuten dieser Sprayattacke die Augen auszuspülen. Da die Polizisten immer noch den Bus umstellt hatten, um ein mögliches "Entkommen" vor einer polizeilichen Behandlung zu unterbinden, entwickelte sich hieraus leider eine aggressive Stimmung. Die Leute aus dem Bus waren über das unverantwortliche Verhalten der Beamten mehr als aufgebracht und bewegten sich dabei auch in Richtung der Beamten. Dabei stellten sich aber umgehend 3-4 unserer Mitglieder zwischen die Beamten und die wütenden Businsassen, um die Situation zu beruhigen.
Gänzlich deeskalieren konnte die Lage nicht, da ein Beamter ohne Vorwarnung einen Schuss in die Luft abgab. Dieser Beamte war mit Schlagstock und Pfefferspray ausgerüstet. Diese Reaktion war mehr als überzogen, da dieser alle anderen Mittel noch nicht ausgeschöpft hatte, um die Leute zu beruhigen oder sich zu schützen. So machte er weder von seinem Pfefferspray Gebrauch, noch benutze er seinen Schlagstock. Ab dem jetzigen Zeitpunkt herrschte nur noch Panik, Aggressivität, Hilflosigkeit, Angst und Wut auf dem Parkplatz. Einen Warnschuss erlebt man sicherlich nicht alle Tage und wir wollen uns einige Tage danach gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn aus diesem Warnschuss in dieser Situation ein Querschläger geworden wäre. Durch den Schock des Erlebten beruhigte sich die Lage und es rückten zwei BFE-Einheiten der Polizei an, die zuvor beim Spiel Köln-Stuttgart im Einsatz waren. Diese Hundertschaften gingen auch im weiteren Verlauf sehr aggressiv, rücksichtlos und kompromisslos gegen uns vor und so wurden wir direkt eingekesselt.
Nachdem der Einsatzleiter zu dem Entschluss kam, dass sich der ganze Bus zum zweiten Mal an diesem Tag einer Personalien-Feststellung unterziehen muss, nahm das Geschehen seinen Lauf. Fünf Stunden wurden wir in Folge auf diesem Parkplatz festgehalten. Der Parkplatz war ein rechtsfreier Raum, in denen die Hundertschaften in einem aggressiven und übermüdeten Zustand diese Personalien-Feststellung durchführten. Nach fünf Stunden Warten im Dauerregen, einer Busdurchsuchung, 6 Festgenommenen, die auf das Revier nach Euskirchen bzw. Köln mitgenommen wurden, drohte die Lage ein weiteres Mal zu eskalieren. Nachdem wir 5 Stunden bei Dauerregen eingekesselt auf dem Parkplatz standen, wollten wir endlich Klarheit und wieder zurück in unseren Bus. Aufgrund einiger Bengalos im Bus sollte auch noch ein Sprengstoffexperte des LKA anrücken. Jedoch entschloss sich anscheinend die Polizei aufgrund der Unruhe, die Bengalos selbst aus dem Bus zu entsorgen. Ferner wurde auch der Zutritt in den Bus z.B. wg. Toilettengangs und Getränkeaufnahme verweigert, da sich ein ermüdeter Polizist vom Dienst erholte und in unserem Bus schlief!
Als wir dann wieder an den Bus durften, begaben sich natürlich die ersten Leute, getrieben vom stundenlangen Durst, an den Stauraum des Busses. Die Polizei hatte zuvor alle Getränke aus dem Bus dorthin verbracht. Jedoch sah die Polizei hierin wieder erneut einen Anlass, Schlagstock und Pfefferspray einzusetzen. Einige wurden brutal niedergeknüppelt und gingen verletzt zu Boden. Diese mussten dort minutenlang liegen bleiben, bis wir die Polizei auf dieses menschenunwürdige Verhalten aufmerksam gemacht haben. Nach längerer Behandlung einer Person, die Pfefferspray in den Rachen bekommen hatte, konnten wir die Fahrt nach Trier weiter führen, jedoch in Polizeibegleitung bis vor das Moselstadion!
An dieser Stelle wollen wir auch noch relativieren, dass die verletzten Polizisten der einen Hundertschaft auf einen unkoordinierten und planlosen Pfefferspray Einsatz einiger Beamte der anderen angeführten Hundertschaft zurückzuführen ist und nicht von uns verursacht wurde!
Auch die Nennung der schon beschriebenen Sachschäden ist für uns rätselhaft und ist unwahr! In unseren Augen sind die getroffenen Aussagen falsch und bewusst an die Medien vermittelt worden, um diesen überzogenen Einsatz und den Warnschuss zu rechtfertigen. Bereitwillig wird dies auf den Rücken derer ausgetragen, die keine Lobby und keine Fürsprecher haben; uns Ultras! Ferner sind auch die angeblichen Flaschenwürfe oder gar das Treten nach einem eingesetzten Polizeihund an den Haaren herbeigezogen!
In den nächsten Tagen werden wir auch weitere rechtliche Schritte gegen diesen Polizeieinsatz einleiten. Wir haben hierzu einen Anwalt konsultiert und ihn mit dem Fall betraut. Wir haben die feste Absicht, dass alles was an diesem Tag passiert ist ans Licht kommt und werden uns bis zum bitteren Ende gegen Unwahrheiten, Gerüchte und Halbwissen wehren! Es kann nicht sein, dass wieder einmal nur einseitige, nicht recherchierte Artikel einen Justizskandal verursachen und polizeiliches Fehlverhalten kaschieren, Polizeigewalt decken und einer Ahndung dieser skandalösen Geschehnisse im Wege stehen.
Wieder einmal wurde eine Hetzjagd gegen Ultras von der Presse und auch der Polizei gestartet. Woche für Woche zeigt sich diese destruktive, menschenverachtende Allianz. Wir werden gegen diese Verleumdungskampagne in den nächsten Wochen und Monaten offensiv angehen!
Ultras, never surrender!
INSANE ULTRA
16.04.2012
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12.04.2012
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09.04.2012
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05.04.2012
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02.04.2012
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26.03.2012
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21.03.2012
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06.03.2012
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27.02.2012
Nachtrag - Fribourg Boys 02 geben ihre Auflösung bekannt
Mit Bedauern mussten wir Anfang Januar die Nachricht schlucken, dass unsere Freunde, die Fribourg Boys 02, ihre Aktivitäten endgültig eingestellt haben und sich aufgelöst haben. Am Tag des 10-jährigen Bestehens, eine bittere Nachricht die uns und unsere Freunde der Generation Grenat aus Metz erreichte. Gründe sind wie so oft die Gleichen: Repression, Materialverbote, Drohungen vom Verein, Stadionverbote und die zunehmende Kommerzialisierung. Seit dem sportlichen Erfolg vor rund 4 Jahren scheint für Ultras in Fribourg kein Platz mehr zu sein. Nach 10 Jahren Hingabe, Treue, Ehre und Leidenschaft sahen die Jungs und Mädels am 2. Januar leider keinen anderen Ausweg mehr und zogen einen bitteren Schlussstrich.
Trotz allem können die Fribourg Boys stolz sein! Seit Anfang 2002 hing die Zaunfahne an jedem der 512 Pflichtspielen, sie fuhren mehr als 2 Mal um die ganze Welt, um die Mannschaft zu unterstützen! Auch in schlechten Zeiten standen die Fribourg Boys hinter ihrem Verein. Sie folgten dem Verein mit Bus, Zug, Schiff und Flugzeug quer durch die ganze Schweiz sogar bis nach Kopenhagen! Seid stolz auf euch!
Wie es weiter geht weiß keiner...
Courage aux Fribourgeois! Ihr seid niemals alleine, Kopf hoch Freunde!
Zum Schluss noch eine klare Nachricht unserer Freunde an alle Ultras aus Trier:
"Kämpft weiterhin für die Sache ULTRA, hoffentlich seid ihr stärker als wir, in diesem Kampf gegen Staat, Business, Polizei!"
23.02.2012
Mediaupdate
- Die InZINE-Ausgabe Nr. 46 vom Spiel gegen Idar-Oberstein ist online!
23.02.2012
Stellungnahme nach dem Testspiel gg. Red Bull Leipzig
Was bleibt außer Unverständnis und Enttäuschung?
Die Meldung schlug in der Ultraszene ein wie eine Bombe! Die Zuständigen des SV Eintracht haben einem Testspiel gegen RB für den 18.01.2012 zugestimmt. Zeitpunkt dieser "organisatorischen Meisterleistung" kurz vor Weihnachten. Bekanntgabe des Spiels kurz nach dem Fest der Liebe. Ergo niemand da, mit dem man über diese Schande sprechen könnte. Schon clever gelöst, ohne jemand hier Absicht zu unterstellen. So musste man dann warten bis die passenden Ansprechpartner aus dem Winterurlaub kamen. Bereits nach der Spielankündigung verfasste die aktive Fanszene einen offenen Brief, der in aller Deutlichkeit die Ablehnung des Spiels beschrieb. Erst am 04.01.12 konnte man sich mit dreien unserer Vorstandsmitglieder treffen. Viel Zeit, die verging. Realistisch betrachtet war es somit schwer möglich, die Entscheidungsträger umzustimmen. Im Gespräch wurde uns unverblümt mitgeteilt, es sei dem Vorstand nicht bekannt, was für ein Verein RB sei, welche Strukturen und wirtschaftlichen Absichten dieses Produkt verfolgt. Für große Verwunderung sorgten dann unsere Informationen zum Ruinieren von Austria Salzburg und die Gefahren des modernen Fußballs; auch für Trier. Leider gab es für unseren Gesprächspartner nur ein zählendes Argument: die Finanzen. Sicher ist uns bewusst, dass der SVE finanziell nie auf Rosen gebettet war und ist, trotzdem sollte man sich auch in einer prekären finanziellen Lage nicht so prostituieren. So stellten wir dann auch den Vorwurf der Käuflichkeit im Hinblick auf die Nutzung des Trainingsgeländes und "vergünstigter" Übernachtungsmöglichkeiten in den Raum. Stolz und Selbstbewusstsein sieht da gewiss anders aus. In Zukunft kann man wohl auch damit rechnen, dass z.B. der Stadionname keine "heilige Kuh" mehr sein wird und wir bald in der "Stubbi-Arena" spielen könnten, wenn denn jemand ein paar Scheine auf den Tisch legt.
Wir wollten jedenfalls nicht destruktiv in die Diskussion gehen und so fragten wir auf Ultraebene in Kassel an, ob der KSV als möglicher Gegner dienen könnte. Wie vielen bekannt sein dürfte, schaffte man es, in Kassel ein Spiel gegen den Retortenverein zu verhindern. Grundlage hierfür ist sicherlich auch ein anderes Interesse am Fan in Nordhessen seitens deren Vorstandes. Aus Kassel erreichten uns dann auch positive Nachrichten. Dies gab uns zwar Auftrieb, doch unser Dreigestirn zog noch einen weiteren "Joker"; das Spiel gegen Halberstadt. Wenn man nicht will, dann will man halt nicht! So endete das Gespräch mit einem kräftigen Schlag in die Magengrube und dem Wissen, eine derbe Niederlage erlitten zu haben. Ein unumstößliches NEIN aus angeblich finanziellen Gründen, das Nutzen eines beheizten Rasenplatzes und die Arschkriecherei bei Feinden des Fußball (RB) können nicht als Entscheidungsparameter toleriert werden. Das Spiel fand dann am 18.01.12 statt. Dies könnte aber nur ein Pyrrhussieg für den Vorstand sein. ABWARTEN!
Und so kam dann die Frage nach unserer Reaktion in den kommenden Spielen. Eins ist klar: Einem Vorstand, dem Fanbelange nicht bekannt sind, der ignorant gegenüber moderner, schädlicher Einflüsse im Fußballgeschäft sich positioniert und Tradition mit Füssen tritt bzw. diese als käuflich erachtet, kann von unserer Seite nicht mit Gegenliebe rechnen. Was bleibt außer Unverständnis und Enttäuschung? Ganz einfach: Wir werden uns nicht verstecken oder passiv verhalten und gegen Missstände weiterhin ankämpfen. Tradition werden wir bewahren! Ein Dank nochmal an Kassel.
"Sich seiner Vergangenheit bewusst sein, heißt Zukunft haben." (Hans Lohberger)
Tradition statt Austauschbarkeit. Für immer gegen Red Bull!
23.02.2012
Ab heute wieder "up-to-date"!
2012 wieder am Netz!
Aufgrund technischer Probleme konnten wir die letzten 2 Monate keine Aktualisierungen auf unserem Webspace vornehmen. Wir bitten um euer Verständnis!
Innerhalb der nächsten Woche sollte der aktuelle Stand wiederhergestellt sein.
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