29.06.2016

: Rechtshilfe :


Werte Eintracht-Fans,

in der vergangenen Zeit häufte sich vermehrt das repressive Vorgehen der Polizei Trier im Bezug auf unsere Fanszene. Oft herrscht, trotz mehrfacher Verkündigung per Flyer oder per Web (www.insane-ultra.de; Beitrag vom 23.10.2015), Ratlosigkeit im Umgang mit der Polizei - dem vermeintlichen Freund und Helfer.

Solltet ihr in Kontakt mit der Polizei geraten wie bzw. eine Vorladung - egal ob Beschuldigter oder Zeuge erhalten - kontatkiert uns unverzüglich. Oft wird die eigene Unwissenheit zum Risiko, selbst wenn einem die Angelegenheit noch so nichtig erscheint. Wer Probleme, Fragen usw. hat, kann uns ab sofort erne unter der unten genannten Nummer kontaktieren. Überlegt nicht zweimal und zögert nicht - es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Zum einen haben wir wahrscheinlich den ein oder andren wertvollen Tipp für euch, zum anderes jedoch ist es für uns, Insane Ultra, wichtig von allen Ereignissen zu erfahren, bei denen Eintrachtler mit der Polizei in Konflikt geraten sind.

Bei Nicht-Ereichbarkeit:
Sollte die Nummer nicht erreichbar sein, so schicke eine SMS oder sprich in jedem Fall auf die Mailbox. Es reicht, wenn ihr kurz euren Vor- und Zunamen, eure Kontaktdaten nennt und kurz eine Darstellung gibt, um was für eine Sache es sich handelt. Bitte keine Tathergänge schildern! Spaßanrufe sind zu unterlassen!

Die Nummer lautet: 01590/3673126

Speichern nicht vergessen!



18.04.2016

: Bilderupdate :


Bilder der letzten Spiele sind online!



09.04.2016

: KEIN DERBY OHNE FANS :


Ein DERBY OHNE Fans, ein DERBY ohne Stimmung und Emotionen? Wollt ihr das?


Die Hammer-Strafe hat es in sich, auch wenn man doch irgendwas ahnen konnte. Zumindest der ein oder andere "pessimistische Realist" befürchtete immer wieder, dass das Derby-Rückspiel noch eine böse Überraschung mit sich bringen würde. Zu laut und theatralisch sowie übertrieben war der Aufschrei nach dem Hinspiel am 26. September des vergangenen Jahres! Zu eifrig überboten sich Vereinsverantwortliche beider Vereine, die örtlichen Polizeibehörden und die überschaubare regionale Schmier-Presse mit "skandalösen Superlativen", um das wohl sportlich einmalige Derby samt Begleiterscheinungen und die erlebte Dramaturgie medienwirksam zu beschreiben. Jeder hatte was von der Skandalberichterstattung, jeder konnte gezielt Lobby betreiben und für seine Zwecke den Sport bzw. in diesem Fall ein packendes Derby missbrauchen, auch in der ältesten Stadt Deutschlands nichts Fremdes mehr. Mit dem Resultat, dass Verband und "Schmier" Hand in Hand ganz geschickt uns Fans verbannte!

Wir erinnern uns: Mehrere Pyrotechnik-Aktionen auf beiden Seiten und aufgrund des profilneurotischen Schiedsrichters, der wohl ein wenig Aufmerksamkeit nötig hatte und das Spiel mehrfach minutenlang unterbrach und es sogar rigoros abbrechen wollte, war das Derby überregional in aller Munde. Die sehr bittere Niederlage in letzter Minute geriet fast in Vergessenheit, ja am Ende waren wir Fans aufgrund einer emotionalen Pyro-Einlage für einige sogar die Schuldigen. Einer muss es ja sein!

Die Konsequenzen in Folge und in den Wochen danach für beide Lager und Vereine nicht wirklich absehbar! Lange blieb es ruhig. Zu ruhig. Zwei Tage vor dem Rückrunden-Auftakt in Mannheim haute aber das Hammer-Urteil des "Südwest-Verbandes", der es seinem korrupten Pendant aus Frankfurt gleich macht oder gar vom DFB animiert wurde, ohne Zweifel wirklich einige vom Hocker! Ob nun naiv oder blauäugig, wir rechneten mit vielem und höheren Strafen als sonst zuvor, aber der pessimistischste Realist in unseren Reihen rechnete doch wirklich nicht mit so einem harten Urteil! Für beide Seiten! Im Original-Wortlaut Verbandes:

"Teilausschluss der Öffentlichkeit für 1. FC Saarbrücken: Nach einem Einzelrichterurteil des Sportgerichts der Regionalliga muss der 1. FC Saarbrücken sein Regionalliga-Heimspiel gegen Eintracht Trier am 9. April (ab 14.00 Uhr) unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Dabei müssen sämtliche Stehplatzbereiche des Hermann-Neuberger-Stadions in Völklingen geschlossen bleiben. Lediglich der Sitzplatzbereich der Haupttribüne darf geöffnet werden. Dem Gastverein ist gemäß den Durchführungsbestimmungen zur Spielordnung von den Haupttribünen-Eintrittskarten ein Kontingent von 10% zur Verfügung zu stellen.

Das Sportgericht der Regionalliga Südwest berücksichtigte hierbei die Verfehlungen der Saarbrücker Anhänger aus den Spielen gegen FK Pirmasens, gegen Waldhof Mannheim, gegen SV Eintracht Trier, gegen FC Homburg sowie gegen den TSV Steinbach. Besonders schwerwiegend bewertete das Sportgericht hierbei die Vorfälle aus dem Spiel beim SV Eintracht Trier. Das Spiel stand aufgrund massiver Ausschreitungen durch Anhänger des 1. FC Saarbrücken kurz vor dem Spielabbruch und hatte fünf verletzte Personen zur Folge. U.a. kam es zu einem Blocksturm vor Spielbeginn, massivem Einsatz von Pyrotechnik, Einsatz von Knallkörpern und Übersteigung der Innenraumumzäunung.

Der 1. FC Saarbrücken hat gegen die Einzelrichterentscheidung des Sportgerichts fristgerecht Einspruch eingelegt. Es kommt daher zu einer mündlichen Verhandlung. Der Termin der mündlichen Verhandlung steht noch nicht fest.

Geldstrafe für Eintracht Trier: Das Sportgericht der Regionalliga Südwest hat Eintracht Trier wegen mehreren Fällen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 7.500 Euro belegt. Dabei wurden Vorfälle bei den Spielen gegen den 1. FC Saarbrücken, Kickers Offenbach und den Bahlinger SC berücksichtigt. Das Urteil des Sportgerichts ist rechtskräftig."


Zynisch könnte man kritisch kommentieren, dass wir mit den 7 500 Euro Strafe für drei (!) Vergehen "gut" wegkamen! Bei genauer Betrachtung ist es aber einfach Wahnsinn und maßlos Übertrieben, wie man einen Verein für nichts Ungewöhnliches bestraft! Wie fällt die Strafe denn erst bei wirklichen Vorfällen aus? Bei Platzstürmen oder Verletzten? Denn Verletzte gab es keine, auch wenn der breiten Öffentlichkeit das gerne aufs Brot geschmiert wird nach dem Derby! Verkauft sich ja auch besser! Schockierend und bedenklich wie eine kritische "Anti-Sport 1-Aktion" mit Kassenrollen daheim gegen den OFC und eine originelle Pyro-Aktionen in Bahlingen als pfiffige Abrundung einer Motto-Fahrt, durchgeführt ohne Beeinträchtig und Verzögerung der gesamtem Spieldauer, als Erklärung genannt werden, um solch eine drakonische Geldstrafe zu begründen. Auch wenn das Spiel gegen den OFC ein paar Augenblicke unterbrochen wurde und auch wenn die Pyro-Aktion beim Derby auf unserer Seite sicherlich nicht zu jederzeit so ablief, als geplant, wird man den Anschein nicht los, dass die Herren beim eigenen Liga-Verband mit der Polizei Gründe suchten, um das Rückspiel ohne Fans stattfinden zu lassen. Ein heiß erwartendes Derby, das ja leider aufgrund Umbauarbeiten im Ludwigspark und wohl auch aufgrund totalem Dilettantismus der FCS Verantwortlichen in Völklingen stattfindet. Ein Derby ohne Fans, begründet mit fadenscheinigen Auflistungen diverser Vorfälle beider Vereine, eben genau so gewollt um von dem Fakt hinwegzutäuschen, dass der Spielort eben nicht für ein Derby-Rückspiel mit all seinen Facetten wie der Brisanz, der Anreise beider Lager und dem enormen Zuschaueraufkommen von über 10 000 Fans geeignet ist!

Und genau dieser Punkt war wohl schon bei der Festlegung des neuen FCS Spielortes vor Wochen bekannt, man es nun aber so verpacken will, als wären wir Fans schuld! Sind wir mal ehrlich: Glaubte wirklich einer an den Spuk, dass das Derby unter "normalen Umständen" in Völklingen stattfinden sollte? Hätte es diese Strafe im Ludwigspark auch gegeben? Und vor allem, wer glaubt denn daran, dass der FCS im Falle des Aufstieges in seine Spiele Liga 3 wirklich im Herrmann Neuberger Stadion austragen wird? Wer schon einmal vor Ort im Stadion war und die Gegebenheiten kennt, der weiß wovon wir reden!

Umso mehr wird man den Anschein nicht los, dass das quasi integrale Zuschauerverbot- beim Derby am 9. April in Völklingen ein ab gekapertes Spiel zwischen Polizei und Verband ist, das schon entschieden war, bevor die Stadionfrage des FC Saarbrücken in der Winterpause geklärt war. Da die örtlichen Gegebenheiten eben von Anfang mehr als fragile waren, wundert es uns kaum, dass nun das Derby ohne Zuschauer stattfindet. Auch die augenscheinlich genannten Gründe aus dem Hinspiel sowie weitere "Vorfälle", die bis dato kaum bis gar kein Aufschrei provozierten, nun aber auf einmal der Rede wert sind seitens des Verbands und Vereine, lässt uns nur traurig mit dem Kopf schütteln.

Die Auflagen, Strafen und Sanktionen sind ein Schlag ins Gesicht für jeden Fußballfan, der seine Mannschaft auswärts unterstützen möchte. Die Klausel, dass nur Sitzplatzkarten verkauft werden dürfen, von denen mindestens 10 Prozent uns Gästefans zugutekommen, ist bei Betrachtung der Kapazität der Haupttribüne, auf der es nur jene Sitzplätze gibt, eine Farce! Bei rund 500 Sitzplätzen wären das 50 Karten für unsere Eintracht! Eine bodenlose Frechheit so etwas noch in einer Stellungnahme zu publizieren!

Das Ende des Spiels bekannt. Da wenigstens der FCS Einspruch eingelegt hat, wurde uns wieder einmal klar, wie wehrlos die Vereinsverantwortlichen bei uns wieder einmal klein beigaben! Mit dem Clou, dass man die 40 Eintrittskarten dann doch noch unters Volk jubeln wollte: Personalisierte Karten, die man mit einer Auslosung "fair" verkaufen wollte zum Preis von 20 Euro, um dieses traurige Spektakel nun noch zu retten, der Höhepunkt des tristen Derbys! Vornweg: Nicht mit uns! Wir forderten daher unmissverständlich alle Akteure auf, das Derby so über die Bühne gehen zu lassen, wie das Hinspiel! Ohne Einschränkungen, Verbote, Sanktionen und Schikanen! Für alle Fans und mit allen Fans! Ohne uns kein Kick!

Im Gegensatz zu den Anhängern des FC Saarbrücken, die beim Hinspiel 10 Prozent und mehr des gesamten Kartenkontingents für den Gästebereich erhalten haben, wurden nun allen Zuschauern durch den Verband lediglich 500 Sitzplätze zugesprochen. Mehr als 10 000 Zuschauer die zu erwarten waren beim Derby werden ausgeschlossen, um ein fragwürdiges Sicherheitskonzept umzusetzen. "Kartenpersonalisierung" und "Reduzierung des Kartenkontingents" werden von "Südwest-Verband", DFB, Polizei und Politik als Instrument genutzt, um zu suggerieren, dass "alles dafür getan" wird, das Risiko bei Spielen zu minimieren. Die Strafe soll des Weiteren bestrafen, provoziert aber gerade das Gegenteil und beflügelt ALLE Anhänger ihrem Unmut für eine freie und starke Fankultur lautstark Luft zu machen! Personalisierte Karten, wie der Verein sie uns über den Fanbeirat rund 10 Tage vor dem Spiel angeboten hatte, ein Tabu! Denn soll man wirklich den Schutz seiner Persönlichkeitsrechte über Bord werfen, um Darsteller dieser politischen Schmierenkomödie zu werden?

Nein, so wichtig kann kein Spiel sein, auch wenn es sich um ein Derby handelt. Denn der Fehler sind nicht wir, der Grund für den Fanausschluss nicht wir, sondern der Verband und die "Schmier" sowie unser kritikloser Verein! Die Vereine werden instrumentalisiert, um diese Maßnahmen von DFB und Politik umzusetzen. Auch wenn wir uns als Fanszene aufgrund der Pyro-Aktion beim letzten Derby kritisch hinterfragen mussten, nehmen wir es nicht hin, nun als "Sicherheitsrisiko" eingestuft zu werden! Anstatt sich mit ernsthaften Sicherheitsrisiken zu befassen, dürfen wir Fußballfans abermals als Ablenkungsmanöver herhalten, um den Fokus von wirklichen, innerpolitischen Problemen abzuwenden. An dieser Stelle verweisen wir auf ein Spruchband aus der Kölner Südkurve bei einem der letzten Heimspiele: "NSU, IS Terror und brennende Flüchtlingsheime... doch das Gästekartenkontingent bleibt Deutschlands größtes Problem?"

Wir, Insane Ultra und Bonkers, schauen schon wieder nach vorne! Ein bitterer Nachmittag steht vor uns. Doch wir werden passende Antworten finden!
Wir hoffen, dass sich alle Eintracht Fans an kreative Choreographien und lautstarke Unterstützung von den Rängen erinnern und mit uns 9. April gemeinsam dafür einstehen, dass die Fankultur nicht noch mehr an notwendiger Freiheit einbüßt!

Fakt ist: Emotionen auf den Rängen und dem Platz sind elementarer Bestandteil des Spiels. Die anhaltenden Diskussionen um angebliche Sicherheitsprobleme, welche in Verboten und Auflagen münden, müssen endlich wieder versachlicht und entschärft werden. Die zunehmende Einmischung seitens Politik, Polizei und Verbänden sorgt dafür, dass Derbys zunehmend zu einer tristen Veranstaltung auf den Rängen werden.

Unsere Vereinsführung rund um den Vorstand und Geschäftsführer Jens Schug haben nicht wirklich überraschend vor der Schmier und dem Verband mal wieder gekuscht und kapituliert! Den Teilausschluss kritiklos akzeptiert!

Ist das eure Definition von Tradition?

Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir wegnimmt!

KEIN Derby OHNE Fans!

Insane Ultra im April 2016




30.03.2016

: Bilderupdate :


Bilder der letzten Spiele sind online!



07.03.2016

: In eigener Sache: Neue SKBs, neue Masche! :


Auf das erste Heimspiel der Saison müssen wir nach der wetterbedingen Absage gegen die U23 aus Sinsheim noch warten, doch nach nur einem Auswärtsspiel im neuen Jahr haben wir aktiven Fußballfans wieder klar vor Augen geführt bekommen, wie penetrant und aggressiv aktuell die Schmier die Schraube der Repression am Drehen ist!

In Mannheim waren wieder einmal die bekannten, doch für viele Fans auch eher unbekannten Gesichter der Trierer Polizei im Einsatz! Ein SKB-Beamter fiel am vergangenen Samstag am Carl-Benz Stadion dabei während und nach dem Spiel auf, wie er mit einer kleinen Kamera aus der Tasche heraus filmte! Und dabei wohl auf der Jagd für neuen Stoff war, um weitere haltlosen Anzeigen gezielt zu verbreiten. Leider fiel das gleich mehreren Mitgliedern auf, so dass sein persönlicher "Trick 1312" schon aufgedeckt wurde. Pech, dumm gelaufen! Bei "Verstehen Sie Spaß?" gibt es sicher ein paar heiße Tipps für das perfide Film-Spielchen noch weiter zu perfektionieren! Wer sonst keine Mittel findet..., aber wundern und schocken tut uns diese neue Masche nicht mehr. Aufhalten schon dreimal nicht!

Also aufpassen in Zukunft! Vertrau keinen Fremden! Fühlt euch nirgendwo alleine! Schweigen ist Gold!

Bei Fragen und weitere Beobachtungen wende dich bitte umgehend persönlich alle Mitglieder unserer Gruppe, die ständig und regelmäßig mit unseren Fananwälten in Kontakt stehen und uns bei rechtlichen Fragen rund um die Uhr zur Seite stehen!

Grenzenlose Solidarität ist unsere stärkste Waffe!



26.02.2016

Ruhe vor dem Sturm - Überraschung wartet auf euch!


In wenigen Stunden ist es soweit! Kurz vor dem Knaller in Mannheim haben wir noch eine kleine Überraschung für ALLE Mitfahrer parat!
Deswegen morgen einfach ein paar Groschen mehr im Sack haben, denn vor der Abfahrt der Busse am Moselstadion, sowie bei Ankunft in Mannheim, werden wir eine kleine Überraschung an alle Eintracht-Anhänger verteilen, um ein möglichst geschlossenes Bild abzugeben. Also denkt an ein bisschen Kleingeld!! Das "optische Accessoire" gibt es nur morgen!

Treffen: 9:00 Uhr VOR dem Stadion!
Abfahrt: 9:30 Uhr!
Eintrittskarten werden im Bus ausgeteilt!
+ für ein wenig Kleingeld exklusiv und nur morgen eine "optische Überraschung"!

EINTRACHT!



23.02.2016

Auf zum Spitzenspiel nach Mannheim!


Es geht wieder los! Das Kribbeln und die Motivation sind seit Wochen spürbar! Lange ist es her, dass zwischen Exhaus und Porta eine derart positive Grundstimmung und so viel positiver Elan rund um unsere Eintracht zu spüren war. Am Samstag rollt die Kugel wieder! Endlich. Zu Gast ist unsere Eintracht um 14:00 Uhr beim Tabellenzweiten in der Quadratenstadt. Zum Spitzenspiel beim alten Rivalen SV Waldhof Mannheim! Ein wichtiges, ja ein wegweisendes, aber kein entscheidendes Spiel und dennoch...

..., haben wir Anhänger (klammheimlich) aktuell nur ein Ziel im Blick! Doch trotz dieser fantastischen Hinrunde und dem bequemen Überwintern auf Tabellenplatz eins, ist die Saison jetzt schon ein Erfolg! Doch geht da mehr? Noch mehr? Der Auftakt nach dem Winter unter dem Vorgänger auf dem Trainerstuhl in den vergangenen Jahren eher ein Drama, als ein Traum. Die Anspannung daher umso grösser und die Frage: Kann es unsere Eintracht in dieser Rückrunde besser machen und am Samstag schon den SV Waldhof Mannheim abholzen? Wir werden es sehen, denn verstecken müssen wir uns nicht. Weder die Spieler auf dem Rasen, noch wir Anhänger auf den Rängen! In der ältesten Stadt Deutschlands sehnt man sich wieder nach Vereinen, die wir noch aus der 2. Liga kennen. Ein Blick in die 3. Liga reicht, um zu wissen was wir uns solange ersehnt haben!! Der aktuelle Erfolg beflügelt. Ob es eine Momentaufnahme ist oder gar mehr draus wird? Wir werden jedenfalls auch ab Samstag diese junge und tolle Truppe, wie auch in der Hinrunde durch die Stadien und über die runtergekommenen Sportplätze dieser Liga pushen. Die Jungs mit der Porta auf der Brust, haben es einfach verdient nach dieser fantastischen Hinrunde! Was am Ende bei raus kommt werden wir sehen. Doch kurz vor dem Auftakt in die Rückrunde steht fest: Diese Spielzeit kann man jetzt schon als verdammt geil abstempeln, sehen wir mal über die bittere Derby-Niederlage hinweg. Erreicht ist dennoch nichts!

Blicken wir freudig nach vorne: Eine prickelnde und spannende Rückrunde liegt vor uns, eine Rückrunde die noch lang werden kann. Denn nicht nur in der Liga stehen wichtige Duelle an, auch im Rheinlandpokal ist man auf Revanche aus. Die Niederlage vor mehr als einem Jahr auf dem Dorf beim ewigen Rivalen im Salmtal ist noch lange nicht vergessen! Genauso wenig die bittere Niederlage in letzter Minute gegen den Abschaum aus dem Saarland! Man sieht sich immer mehrmals im Leben. Hoffen wir auf baldiges Wiedersehen, an uns liegt es wie bekannt ja nicht. Beide brisanten Duelle im April werden für uns Anhänger mehr als nur normale Spiele. Beide Derbys versprechen jetzt schon heiße Minuten, Spiele und Nächte!

Die Winterpause wurde indes im Verein genutzt, um weitere wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen! So wurde unter anderem mit der Vertragsverlängerung von Coach Peter Rubeck (ab Sommer als Vollzeit-Trainer) und weiteren Vertragsverlängerungen mit einigen tragenden Säulen im Kader, Signalwirkungen gesetzt. Wichtige Zeichen, die beweisen, dass unsere Eintracht lebt und nach oben schielt! Mit Nachhaltigkeit, einer gesunden Anzahl regionaler Spieler und einem authentischen Gefüge im Trainerteam, ein Weg den wir seit Sommer 2014 mitgehen als Gruppe! Geschlossen und konsequent! Wir erinnern uns noch ganz gut an die Anfänge, als wir Ultras weitestgehend alleine diesen Umstand getragen und unterstützt haben. Der Weg war oft steiniger als gedacht. Peter Rubeck ist inzwischen  mehr als angekommen und hat die damals vorhandene Skepsis verstummen lassen. Doch auch die aktive Fanszene, mit aktuell an der Front dem Fanbeirat und unserer Gruppe Insane Ultra, waren in den vergangenen Wochen in Aufbruchsstimmung und bündelten die Kräfte, um im Carl-Benz Stadion unsere Eintracht würdig und der aktuellen sportlichen Lage angemessen zu unterstützen!

Gehen wir als Fans voran! Lasst uns den Traum vom Aufstieg weiterleben, jedoch die Erwartungen nicht ins Unermessliche steigen lassen. Nie sollten wir vergessen wie steinig der Weg bis hier hin war, dennoch den aktuellen Augenblick genießen und somit Druck von unserem Team nehmen! Denn im Vergleich zu vielen anderen Teams, mit Etats die um einiges höher sind, können wir locker aufspielen. Alles kann, nichts muss!

Getreu diesem Motto: Verstecken musste sich unsere 111-jährige alte Dame noch nie! Der SV Eintracht Trier 1905 ist bereit für das Spitzenspiel!

Alle nach Mannheim! Alles für unsere Eintracht! Alles für 3 Punkte!

Insane Ultra im Februar 2016




16.02.2016

: Waldhof abholzen! :


Bild "Waldhof.jpg"



16.02.2016

ProFans fordert Gleichbehandlung von Fans und Funktionären - Unschuldsvermutung gilt nicht nur für Wolfgang Niersbach, Theo Zwanziger und Horst R. Schmidt


Seit seiner Gründung kritisiert das Fanbündnis ProFans die Anwendung von Stadionverboten und fordert die Unschuldsvermutung für Fans wie auch für Funktionäre. Ein besonders schillernder Fall der Ungleichbehandlung durch Vereine und Verbände zeigt sich an den Ermittlungsverfahren gegen die Herren Niersbach, Zwanziger und Schmidt wegen Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall.

Alle Vereine und die Verbände haben sich in den "Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten" auf gemeinsame Grundsätze zur Vergabe von Stadionverboten geeinigt. Fans kritisieren insbesondere die verpflichtende Verhängung von Stadionverboten auf Grund eines aufgenommenen Ermittlungsverfahrens. Bei vielen Fans stellt sich im Laufe der Ermittlungsverfahren heraus, dass ihnen keine Schuld nachgewiesen werden kann oder die Betroffenen sogar unschuldig sind. "Dennoch müssen die meisten Fans in diesem Zeitraum auf Grund des verhängten Stadionverbots mit erheblichen Einschränkungen ihrer freien Lebensgestaltung leben", fasst ProFans-Sprecher Jonas Negenborn zusammen.

Immer wieder muss dabei festgestellt werden, dass die Verbände und Vereine mit unterschiedlichen Maß messen. Das aktuelleste Beispiel datiert vom 3. November 2015 - an diesem Tag verkündete die Frankfurter Staatsanwaltschaft die Aufnahme von Ermittlungsverfahren gegen Wolfgang Niersbach, Theo Zwanziger und Horst R. Schmidt auf Grund des Verdachts der Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall.

Die "Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten" sagen unter (3)15:
Ein überörtliches Stadionverbot (§ 1 Abs. 5) soll ausgesprochen werden bei eingeleiteten Ermittlungs- oder sonstigen Verfahren, insbesondere in folgenden Fällen (schwerer Fall):
[...]
15. Sonstige schwere Straftaten im Zusammenhang mit Fußballveranstaltungen.

Eine Steuerverkürzung in einem besonders schweren Fall ist dem Strafmaß nach als schwere Straftat zu werten. Das Strafmaß bei einer Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall beläuft sich auf 6 Monate bis 10 Jahre und ist damit höher als bei zahlreichen Tatvorwürfen, für die Fußballfans Stadionverbote erhalten haben. Sollten die Vorwürfe tatsächlich zutreffen, steht es für ProFans und die angeschlossenen Gruppen außer Frage, dass diese Straftat in einem direkten Zusammenhang mit einer Fußballveranstaltung stattfand.
"Grundsätzlich lehnt ProFans Stadionverbote ab und wir begrüßen es, dass für die beschuldigten Herren auch öffentlich die Unschuldsvermutung greift", bewertet ProFans-Sprecher Nicolai Mäurer den Vorgang. "Nur müssen dann die Vereine und Verbände so konsequent sein und dies für alle Betroffenen gelten lassen. Was zur Zeit passiert, ist eine schreiende Ungerechtigkeit."

Daher fordert ProFans die Aufhebung aller auf Grund von laufenden Ermittlungsverfahren zur Zeit noch gültigen Stadionverbote, sowie die Aufhebung aller Stadionverbote, die noch in Kraft sind, obwohl das Verfahren nach § 153 StPO eingestellt wurde. Auch in den letzteren Fällen ist die Schuld der Betroffenen nicht erwiesen. "Wir fordern daher: Stadionverbote und ihre bisherige Vergabepraxis gehören abgeschafft - für alle!" betont ProFans-Sprecherin Ela Mateika.

ProFans im Januar 2016



20.12.2015

: In Gedenken an einen ganz Großen :


Auch uns erreichte letzte Woche die traurige Nachricht, dass Bernd Gritzmacher im Alter von 69 Jahren verstorben ist. In einer schwierigen Zeit übernahm er den Verein und schaffte es ihn wieder aus der Versenkung heraus zu führen.

Bild "Gritzmacher.jpg"

Auf diesem Wege möchten wir seiner Familie und all seinen Freunden unser Beileid aussprechen und wünschen ihnen in der Zeit der Trauer viel Kraft.
Ein ganz großer ist von uns gegangen!
Ruhe in Frieden Bernd Gritzmacher!



14.12.2015

In eigener Sache

InZine Ausgabe 116: Nachtrag und Korrektur


Letztes Spiel, letzte Ausgabe und ein Schnitzer der dickeren Sorte in der InZine-Ausgabe 116 gegen Saar 05 Saarbrücken vor zwei Wochen, den wir an dieser Stelle aber nachträglich korrigieren wollen. Der ein oder andere treue Leser und Sympathisant hatte es sicher bemerkt, andere dachten wohl, dass es am eh schon wirren Text lag. Und verstanden beim Lesen nicht mehr viel. Ja, da fehlte etwas, sogar mehr als nur ein paar Sätze. Ganze Abschnitte verrutschten der InZine-Redaktion beim Setzen des zweiten Textes in der Rubrik "Gedanken aus der Kurve", so dass der Text am Ende irgendwie ein wenig kurz, skurril und schräg daher kam. Zur Beruhigung: Der Text wurde nicht von den Behörden zensiert, auch wenn es einige Herren bei der Polizei wohl gerne hätten. Die Jagd auf die Schreiberlinge dieses kritischen und unabhängigen Kurvenflugblattes wohl aktuelle der Hit auf dem Revier, die Maschen der Schmier aktuell einmalig. Der Bock der Schreiberlinge war aber schnell gemerkt, wenn auch zu spät, um noch einmal alles zu ändern. Denn da waren die 20 Seiten schon gedruckt! Aber halb so wild, denn kurz vor den langweiligen Weihnachtsfeiertagen hat man nie genug Lesestoff, um sich die Langeweile tot zu schlagen!

An dieser Stelle veröffentlichen wir den Gedankenzugtext II integral in voller Länge und mit allen Rechtschreibfehlern, halt wie gewohnt im InZine! Ungeschminkt und authentisch, aber stets direkt und ehrlich! Ganz skurril und schräg ist der Text für einige Leser zwar immer noch, aber was ist bei uns Insane Ultra denn schon normal? Viel Spaß beim Lesen und meckern! Die Schreiberlinge und Macher des InZines genießen jetzt ein paar Wochen Ruhe im Untergrund, tanken Kreativität und Kraft für neue Texte, Pamphlete und Berichte, wenn auch die fiese und kritische Feder schon wieder parat liegt. Wir sehen uns im März, wie gewohnt: Kritisch und unabhängig! InZine-Redaktion!

:Gedanken aus der Kurve Teil II:

Zwischen BFU-Gestöber, Fanzine Nostalgie, übertriebener Kritik und frustriertem-freudigem Mut

Lange gehofft, sehnsüchtig drauf gewartet, zapplig gekauft, hastig durchgeblättert, intensiv gelesen, lange drüber nachgedacht und... die Gedanken einfach mal laufen lassen. Ehrlich und frei. Quirlig und deviant. Getreu unserer Passion. Ultra. Freier denn je. Es ging nur um einen Auszug aus der neuesten BFU, dessen Überschrift schon aufhorchen lässt. Nicht nur die... Ganz eigene Gedanken eines verwirrten Mitgliedes von Insane Ultra zu Fanzines, deren Inhalten und den Gemeinsamkeiten zwischen Inhalt und Realität, zwischen Gelesenem und Erlebtem, stets mittendrin und obendrauf im alltäglichen Ultra-Karussell. Verwirrt ist gut. Insane ist besser!


Da war es wieder. DAS Heft, was die kritischen und arroganten Geister unter uns Ultras scheidet, die ältesten und renommiertesten Gruppen spaltet und die Ultrabewegung immer wieder zu "elendigen" Diskussionen animiert, wenn denn überhaupt mal drüber gemauschelt wird. Nicht selten hat man das Gefühl, dass die BFU zwar wahrgenommen wird, sprich man von der neuen Ausgabe Kenntnis nimmt, aber keine Sau mehr Interesse hat. Die Arbeit, die dahinter steckt, geschweige denn die Zeit, das Herzblut und der Idealismus mit denen solche Hefte von Ultras neben den eigenen Gruppenaufgaben realisiert werden. Aber die Realität rund um das Heft triste. Die Wahrheit bitter. Ein Ausblick? Besser nicht! Das Ding erscheint, juckt keinen, ach "wir wissen doch alles schon und was juckt mich das Ausland." "Frankreich öde ohne Gäste, Italien tot, der Ostblock zu hart für uns Wessis, halt nit unsere Welt." Die Kritik nicht von schlechten Eltern und oft fast schon maßlos sowie respektlos übertrieben. Das Heft wäre schlecht geworden, alle Themen ausgelutscht. Die eigene Überzeugung und Arroganz fast schon ekelhaft. Einmal in Metz, vielleicht paar Grounds in Deutschland und einmal Uefa-Cup Spiel in Belgien gesehen, das war´s. Hier schwillt viel Wut mit, Wut auf das Desinteresse vieler. In Trier aber auch hinterm Verteilerkreis. Gesehen hat man in der Tat nichts. Gar nichts! Solche "Kai Tippmann Vorträge" eine Hausnummer, die einem fremd sind. "Bulli" bei Sky interessanter als eine BFU. Messina gegen Reggina in der Serie C in der BFU im Vergleich zu Paderborn-Wolfsburg wohl kein Hit. Vielleicht übertreibe ich, wenn nicht... Ja ja: Der übliche Schmarrn. Wenn der Ultrahorizont nicht weiter geht, als "Ultras.ws" oder "Stadionwelt.de", dann gute Nacht "Ultra".

Betrachten wir das Blatt mal von der anderen Seite. Seit Jahren leiert Mirko Otto, meines Erachtens zu Recht, uns die Ohren voll. Seine Verdienste, für Ultra-Deutschland, durch dieses Heft, denn so ein Heft ist mehr als nur ein Heft für die Bewegung (gewesen), werden einfach hingenommen. Ist ja normal. Wie lang es das Heft noch gibt, ist der Saisonrückblick doch schon wohl längst Geschichte (Wenn man die Zwischenzeilen so liest...), aber auch da weiß man ja nie bei den Kollegen? Große Gruppen sind sich zu schade mitzumischen, kleine für die BFUler zu uninteressant, die Mischung nicht mehr zu machen, die Verkaufszahlen gehen seit Jahren rapide gen Keller. Das heulende Lied der "BFU-Ossis" nervt nur noch, die Leier, dass verschiedene große "Vorreiter-Szenen" nur noch ein Dutzend Hefte loswerden und Gruppen mit dreistelligen Mitgliederzahlen lächerlich ein Dutzend Hefte verticken irgendwann ausgelutscht. Die Ultra-Sprossen halt in der Scheinwelt Internet gefangen! Facebook schneller, die Riot-News da leichter zu "konsumieren", die Infos beweglicher, "geiler" und legerer fürs junge Hirn, was von der Welt noch nichts gesehen hat. Wer sagt, man wolle den jungen Ultras aus der Jugendgruppe (Beispiel von NBG) nicht blind auf solche Hefte wie BFU samt Meinungen loslassen, deswegen nicht in der Kurve die Hefte vertickt, dann muss ich schmunzeln. Dann sollte man die Internetleitungen im Frankenland gleich kappen, um die Jugend von der Scheinwelt Internet zu beschützen. Sich mit den Jungs auseinandersetzen, vor allem Gespräche führen und Dinge kritisch beleuchten wohl zu zeitaufwendig in der heutigen Zeit. Die xte beschämende "0-8-15" Aktion einer postmodernen Gruppe a la "Crew Eleven" samt absolut peinlicher "Europapokal-Tour-Fahrt" nach Aspach, wie vor einigen Wochen, lustiger, als der Abschied der "Ultramarines Bordeaux" aus ihrem Stadion "Lescure". Immer wieder die Frage: War früher alles besser, wir mit 15 oder 16 Lanzen anders? Eine Frage, die auch irgendwann nervt. Alte Leier. Aber eine Frage, die immer wieder aufkommt.

Schreiberling Kollege Mirko Otto aus dem "nahen Osten" hat es geschnallt und aufs Vorwort in Ausgabe 37 gleich ganz verzichtet.  Resignation? Ein Vorgeschmack, dass das Ende naht? Oder einfach ein Zeichen? Ein Zeichen gegen das Desinteresse von seinen Ultra-Atzen aus Deutschland? Hoffentlich hat es überhaupt einer gemerkt! Wette mit euch, viele nicht! Machen wir uns nichts vor: Das große Interesse an Fanzines verflogen, auch wenn hier und da mal ein neues und ein wieder aufgewachtes "Kind" unter den Fanzines erscheint. Unser Bradscheltheis war ein Spätzünder unter den "Olides" aus Hamburg, Bremen, Hannover und Zwickau, doch er hat seinen Platz gefunden. Mit Stolz weckte er großes Interesse über die Stadtgrenzen hinaus. Frischte die Fanzinewelt auf, frech und keck, anders aber nicht minder schlecht. Die Kritik mehr als gut. Neid auch vorhanden, halt die ganze Palette. Vom Neider bis zum Liebhaber. Back to topic: Ausgabe 37 der BFU Redaktion flatterte irgendwann vor Wochen ins Haus. Irgendwie überraschend, wenn man auch mit gerechnet hatte! Ausgabe 38 sollte schon im November kommen. Kam bis dato nicht. Ich ahne böses. Aber die wird schon kommen, diese Ausgabe. Waren wir ja nie anders gewohnt. Er, gemeint Mirko Otto, heult zwar immer wieder im Vorwort und den Mails rum, aber läuft doch. "Der Otto da, der haut irgendwann schon einen raus." Ist ja logo. War ja immer so. Was man an dem Heft hatte, merkt man erst wenn es mal nicht mehr gibt. Wie bei vielem im Leben. Wann das ist? Bald? Liegt an uns! Nur an uns? Ich will an dieser Stelle keine schonungslose und historische Analyse zur Blickfang Ultra machen. Warum auch? Es gibt sie ja noch. Und ist immer wieder ein Hingucker. Zumindest für mich. Auf die Fanzine-Thematik gingen wir schon oft im InZine ein. Mit all den Facetten, mit all den Problemen und Wehwehchen. Irgendwann peitsche ich mal einen raus zur BFU, denn auch ich sehe vieles kritisch, die Themen nicht immer das Gelbe vom Ei, die Hefte oft "einseitig". Herausgeber Otto oft hochnäsig oder einfach authentisch? Die Frankreich Rubrik zur Repression vor der EM immer noch ein Ding, was uns ankotzte. Über KL Infos der Horda erhaschen, diese einseitigen Infos einfach raushauen, obwohl man als BFU an der Quelle sitzt und wir Trierer sicherlich ein realistisches und breitgefächertes Bild projiziert hätten. Nun gut.

Doch auch ich weiß: Kritik ist leicht geäußert. Das ich weiß ich persönlich zugute, als Macher und einer von vielen Schreiberlingen eines Kurvenflugblatts und Fanzines in der eigenen Szene. Aber diese Kiste ein anderes Mal...

Der große "Run", auf das für mich nach wie vor kostbare Ding, was vor 8-9 Jahren das Herzen schneller schlagen ließ, als man die BFU in den Händen hielt, schon länger vorbei. Die Vorgänger und Pendants wie Erlebnis Fußball da, aber mehr auch nicht. BFU, das Sorgenkind immer noch am Start. Mehr am kränkeln vor dem Ende, als motiviert mit Blick gen kommende Jahre. So könnte man es negativ beschreiben, doch ist die Luft raus. Ihr seht, viele Fragen und es folgen weitere.

Die eigene Sammlung ist zwar komplett, oft der Kauf nur noch ein "Muss" aus Tradition. War es die letzte Ausgabe, die man kaufte? Denn die Redaktion um die Zwickauer Kollegen und Vorreiter sicherlich mehr als einmal kurz vor dem Aus. Diesmal das gleiche Spiel. Gekauft und mit Freude gelesen, doch wie lange noch? Die aktuelle Ausgabe 37 in miesen und tristen Zeiten, eine Ausgabe, die wieder einmal viel Interesse verdient hätte. Anders, aber mit Stoff! Trotz wenig Infos rund um den deutschen Brei, ein Heft mit einer einzigartigen Note. Auch ohne die großen Themen und Bomben-Rubriken. Ja, die BFU 37 hat was. Und direkt beim Durchstöbern fiel mir ein Text ins Auge. Ganz am Anfang des Heftes. Nach dem fehlenden Vorwort. Ohne den Rest des Heftes zu bewerten, war es mir wichtig diesen Text "Gute Frage nächste Frage! Für was bin ich" HIER im InZine zu erwähnen. Vieles in diesem Text sicherlich kontrovers in Zusammenhang mit dem Text des Berliner WS in der Ausgabe zuvor. Ja, aber das machen solche Texte doch aus. Sich mit etwas auseinandersetzen. Statt blindem Konsum.

Viel eigene Interpretation und den Text bewerten nicht mein Ziel. Lest ihn selber. Er hat was. Ja, er lässt einen die Gedanken durch den Kopf schwirren. Wild, aufregend und interessiert. Der Schluss des Textes von "Saludos Gallendieter" auf Seite vier und fünf liefere ich euch als Heiß-Macher. Rolle rückwärts, vieles erscheint wirre ohne den Text ganz gelesen zu haben. Doch es lohnt sich...und erinnert mich allzu oft an viele von uns. Meine Gruppe. An mich. Gewisse Komplizen. Viele Gespräche und Abende und Nächte, an denen wir uns festfuhren. Es zwischen dem Ende der Welt und dem absoluten Glück wenig Freiraum gab. Diskussionen und Gespräche, die uns prägten. Uns weiterbrachten. Nun ist Schluss. Auszug lesen, BFU kaufen und nächstes Mal im Bus mitlaabern können. Über vieles. Nur nicht über Szenen von Vereinen wie Aalen, Heidenheim etc. Die Überschrift erinnert mich an so einige Nächte mit vielen Komplizen... So oder so vornweg: Eine Pulle Bier, die BFU, zum Einstieg diesen Text...und eventuell kommt euch ein Text aus dem letzten BT bekannt vor.

Zwischen Depression, Repression, Antihaltung, Realismus und Utopie

Unverständlich ist für mich sich treiben zu lassen vor Reizüberflutung oder gar unkontrollierbarer Ikonographie. Ich bin dafür zu Träumen und alles dafür zu tun, um Schritt für Schritt dem Ziel näher zu kommen und dabei einen Blick auf die Zusammenhänge zu haben irgendwo zwischen John Lennon, den Scorpions und Freddy Mercury. Fußballromantik und Idealismus gehören für mich dazu. Dennoch werde ich mit Elf-Freunden Hipstern wohl nie ein Bier trinken. Ich bin gerne Utopist und Realist auf unterschiedlichen Ebenen, die miteinander verbunden sind - aber nicht aufeinander basieren. Die sind folgende: Gesellschaft, Fanszene, Ultraszene, die eigene Gruppe und ich selbst. Trotz Ärger und Repression ist von Depression bei mir keine Spur. Ich bin Optimist und genieße was alles (noch?) möglich ist und freue mich über die vielen Errungenschaften und was ich alles für geniale Spiele sehen konnte. Doch beenden wir die gemeinsame Fahrt mit einer weiteren Geschichte und einer Frage. Am Constitution steige ich aus und dort sehe einen lustigen Tag geschmalt. "Los Banos son mierda - qui es responsable?!" Die Toiletten sind scheisse, wer ist verantwortlich? Mein Schluss geht in die gleiche Richtung wie die Aktion vom WS: Die Nase rumüfern und nach Schuld an der Scheisse fragen kann jeder. Für Veränderungen sorgen ist die Kunst.


Erschienen in der BFU Nr. 37, die es weiterhin bei allen Mitgliedern unserer Gruppe im Stadion zu erwerben gibt. Preis schlappe 3,50 Euro!



03.12.2015

: Bilderupdate :


Bilder vom Sieg aus Spielberg und vom Remis gegen Elversberg sind online!



04.11.2015

: Bilderupdate :


Bilder vom Sieg aus Worms sind online!



23.10.2015

: ACHTUNG: Unzählige neue verdeckte Polizisten im Einsatz :


Aus aktuellem Anlass: Vorsicht ist gut, schweigen ist besser!

Vornweg: Achtet auf euren Nächsten beim Fußball, seid vorsichtig bei neugierigen Menschen in eurem Umfeld rund um die Spiele der Eintracht und vertraut keinem, den ihr nicht kennt. Trier ist klein, die Szene überschaubar, man kennt sich, aber was ist wenn nicht? Was tun, wenn dennoch einer recht nah und interessiert neben mir steht, was wissen will oder nett das Gespräch sucht? Finger weg! Begebt euch bei solchen Personen erst einmal auf Distanz und meldet euch umgehend bei uns! Viel Paranoia und Hysterie könnte man meinen, doch die traurige Realität sieht anders aus. Auch in Trier, was uns vielmehr schockt als erfreut. Die Maschen und Methoden der Polizei werden immer abenteuerlicher, um uns einzuschüchtern und mit teils lächerlichen Behauptungen samt Besuchen bei Anhängern daheim, Angst zu verbreiten!

Seit einigen Spielen bzw. seit dieser Saison wird unsere recht überschaubare Fanszene von einer, für örtliche Verhältnisse, regelrechten "Invasion" Szenekundiger Beamten (kurz SKB) überflutet. Nicht selten sind 6-8 Beamte in Zivil im Einsatz und irren durch die Gegend, positionieren sich sogar quasi ungeniert unweit des Blocks, um uns zu beobachten! Neue Polizeibeamte in Zivil, die nett, jung, freundlich und sportlich daher kommen, kaum noch Skrupel haben den Kontakt zu suchen und mitten im Pulk mitzumischen und eine respektlose Nähe sowie Verfolgungen nach Spielen am späten Abend sind wohl der oft zitierte "neue Weg der Trierer Polizei". Ob junge Frauen im Windbreaker, die nett lächeln und sogar samt Begleitung als Pärchen auftreten, um uns sehr nahe zu sein in Kneipen oder stramme Burschen mit lockerem Auftreten, die jüngeren Fans am Bierstand hinterherlauschen, um an Infos zu gelangen, aktuell schrecken gewisse Beamte vor nichts mehr zurück. 2012 deckte der Spiegel "V-Männer" in deutschen Fankurven auf und sorgte für einen Sturm der Entrüstung. Wer hätte gedacht, dass auf einmal der nette Kollege im Block von nebenan ein verdeckter Ermittler war. Grund genug die Alarmglocken zu aktivieren und auf der Hut zu sein. Auch wir in Trier bleiben vor solchen Machenschaften nicht verschont und verfolgen diese neue Masche ganz genau mit großer Sorge!

Für den Nürnberger Fananwalt Peisl, der auch im Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg sitzt, ist dies eine fürchterliche Entwicklung: "Man schürt damit Misstrauen unter den einzelnen Mitgliedern. Solche Maßnahmen sind doch völlig überzogen. Fußballfans sind doch keine Schwerstverbrecher, die Menschen- oder Waffenhandel betreiben", sagt Peisl.

Es bleibt dabei: Keine Gespräche mit Zivis und sonstigen Bullen! Bei einer Vorladung, sei es als Zeuge oder Beschuldigter sowie einem Anquatschversuch ist er noch so locker, sagt uns direkt Bescheid! Nicht blenden lassen von "Deals", dass es besser wäre doch auf die Wache zu kommen, da man dann besser weg käme. Nicht zögern, sondern es uns umgehend mitteilen! Wir stellen umgehend Kontakt zu unseren Anwälten her, die quasi rund um die Uhr Bereitschaft haben, um die nötige Hilfestellung zu leisten!

Kurzum: Achtet drauf, wer neben euch steht, mit wem ihr über was labert und vertraut keinem "Fremden", auch wenn er oder sie noch so locker, lässig und nett wirken! Nicht nur im Stadion, auch in Kneipen, Schulen oder sogar im Bus! Die simpelsten Infos sind für solche Ermittler von Bedeutung, um euch und uns zu schikanieren! Und uns als Gruppe bzw. Szene zu bekämpfen.

Bei weiteren Fragen wendet euch umgehend an Mitglieder von uns oder direkt an die bekannten Fananwälte!

Gemeinsam, statt einsam!



22.10.2015

: Bilderupdate :


Bilder vom Sieg aus Freiburg sind online!



14.10.2015

Erklärung zum Protest gegen die Sport-1-Livespiele


Stell dir vor du gewinnst 6:0 gegen Kickers Offenbach und es knistert dennoch in der Szene...

Montagabend! 6:0 daheim gegen Offenbach! Wow! Jedoch ist nicht alles Gold was glänzt. Vor einer Woche in Kassel begann schon der Protest gegen Sport 1, der gestern Abend  weitergeführt wurde. Und es wäre naiv zu glauben, er wäre damit ad acta gelegt. Ein Protest gegen Live-Spiele eines Privatsenders, der die aktive Fanszene in Deutschland seit Jahrzehnten begleitet und immer wieder aktuell ist. Schuld daran nicht die Opfer des Diktats, nein im Gegenteil: die Täter, sprich Sport 1! Eigentlich besaßen wir nicht die Absicht, sich hierzu noch einmal öffentlich zu positionieren. Kurzfristig entschieden wir uns aber doch dazu, da gestern nach unserer Protestaktion die Gemüter bei einigen Personen wieder einmal überschwappten. Jedoch wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen.

Vor einigen Wochen saßen Fanbeirat, Geschäftsführer und Teile des Aufsichtsrates sowie Vorstands zusammen. In dieser Runde wurde harsche Kritik an den Live-Spielen in Kassel, sowie daheim gegen Offenbach geäußert. Hier leisteten Verantwortliche erst einmal Aufklärungsarbeit uns gegenüber, die wir hier jetzt einmal weiter geben wollen an alle Unwissenden. Der Verein Eintracht Trier, sowie alle anderen Vereine der Regionalligen haben null Einfluss auf die Wahl der Live-Spiele. Diese werden von Sport 1, in Zusammenarbeit mit dem Verband, von oben herab diktiert. Somit könne man zwar die Spielansetzung ablehnen, jedoch sich nicht bestimmte Spiele heraus suchen. Und eine Ablehnung kam leider für die Verantwortlichen unseres Vereins nie in Frage, da die Medienpräsenz gegenüber seinen eigenen Fans vorgezogen wird. Somit blieb uns letzte Woche Dienstag keine andere Wahl, als in den sauren Apfel zu beißen, sich Urlaub zu nehmen und die Fahrt nach Kassel anzutreten. 800 Kilometer an einem Dienstagabend, das in Liga 4! Andere Fanszenen hätten sich wahrscheinlich eher für einen Boykott in dieser Situation entschieden, jedoch war dies für die Mehrzahl keine Alternative, da man die Mannschaft bei jedem Spiel bedingungslos unterstützen möchte. Hätte das Spiel an einem Samstag stattgefunden, wäre es durchaus möglich gewesen die doppelte Zahl an Eintracht-Fans in Kassel zu realisieren. Hier wird dann wieder einmal durch diese Live-Übertragung in Kauf genommen, dass Fans zu Hause bleiben. Trotz alledem feierte man einen tollen Sieg in Kassel! Unseren Unmut gegenüber der Spielansetzung, wurde in Form von T-Shirts mit der Aufschrift "Scheiß Sport 1!" und einem "Scheiß Sport 1!" Wechselgesang, deutlich gemacht.

Hingegen schieden sich die Geister zur Form des Protestes beim Heimspiel gegen Kickers Offenbach. Im Endeffekt jedoch entschied man sich für eine Form, mit der man dem Verein nicht allzu sehr schaden würde und sein eigenes Ich noch wahren würde. Um ein wenig mediale Aufmerksamkeit zu erhaschen entschied man sich für die Form der Kassenrollen in Kombination mit einem "Scheiß Sport 1!" Banner und diverser Spruchbänder. Hierbei war es keinesfalls die Absicht die Spieler aus ihrem Rhythmus zu bringen oder das Spiel zu gefährden. Schließlich stand es 3:0 für uns und das Spiel stand keinesfalls mehr auf der Kippe. Das dies zu Unmut im weiten Rund des Moselstadions führen würde, war uns auch klar, denn Meinungsfreiheit sorgte bisher immer bei einigen Herren auf der Tribüne für Unmut.

Wie man in unserem Gespräch auch erfuhr, bringen diese Live-Spiele auch keine sonderlich großen Einnahmen durch den TV-Sender. Die Ausschüttung erfolgt nämlich dadurch, dass alle Gelder der Live-Spiele in einen Topf fließen und am Ende der Saison gleichmäßig an alle Vereine der Regionalligen ausgeschüttet werden, wodurch man sich im niedrigen vierstelligen Bereich befindet. Zwar ist ein Vergleich zwischen einem Spiel am Samstag und einem Live-Spiel rein spekulativ, jedoch sind wir davon überzeugt, dass ein Spiel gegen Kickers Offenbach an einem Samstag sich als wirtschaftlich lukrativer raus gestellt hätte. Klar ist auch, dass dies vom Verein mit dem Argument Eigenwerbung begründet wird, was jedoch für uns kein Grund ist unseren Unmut nicht nach außen zu tragen. Selbst der offene Brief zum Live-Spiel schaffte es wieder Öl ins Feuer zu gießen, da dieser mit "Der Verein Eintracht Trier" unterschrieben war. Jedoch sind außer uns auch einige weitere Mitglieder mit diesen Live-Spielen nicht einverstanden. Im Großen und Ganzen führen sie nämlich nur dazu, dass hunderte von Anhängern zu Hause bleiben, da der Gang zur Couch ja bequemer ist. Auch das Argument, dass es für diverse Sponsoren lukrativer wäre, halten wir für mehr als fadenscheinig.

Daher gilt weiterhin: Uns Fans gehört das Spiel und keinem TV-Sender! Ja, uns Fans, die auswärts, ob in Kassel oder in Freiburg rund 90 Prozent der Gästeanhangs ausmachen, also jenen, die diesem Fußball das Leben einhauchen! Jenen, die dieses Team stets auf Schritt und Tritt begleiten, anfeuern und auch in schwierigen Zeiten die Fahne hissen, auch wenn sich mal nur 700 Zuschauer im Stadion verlaufen! Findet euch damit ab oder lasst es! Wir sehen uns in Freiburg!

Scheiß Sport 1! Gegen das TV-Diktat! Für fangerechte Anstoßzeiten!

Insane Ultra im Oktober 2015!



14.10.2015

: Bilderupdate :


Bilder von den Siegen gegen Kassel und Offenbach sind online!

Scheiß Sport 1!



29.09.2015

: Bilderupdate :


Bilder vom Derby sind online!



23.09.2015

Medienupdate


Bilder der Spiele gegen Neckarelz, Walldorf, Kaiserslautern II und Bahlingen sind online!  



07.09.2015

Materialverbote Part II


Eure Verbote halten uns nicht auf!        

Zuerst Hoffenheim II, dann Walldorf, ja es klingt wie ein schlechter Film. Doch kollektive Materialverbote sind bei gewissen Vereinen in Zeiten des modernen Fußballs, der auch in den unteren Ligen, genauer gesagt in Liga 4, keinen Halt mehr macht, die bittere und traurige Realität! Dachten wir beim Gastspiel der U23 in Hoffenheim vor zwei Wochen hätten wir uns verhört, staunten wir auch gestern wieder einmal nicht schlecht. Grund: Zweites kollektives Materialverbot innerhalb von 14 Tagen bei einem Auswärtsspiel! Ein Schelm wer da nichts Böses denkt, dass es gerade in Walldorf  sein sollte, also jenem Verein, der mit dem Produkt aus Hoffenheim kooperiert! Rechtfertigten die Verantwortlichen und Handlanger des Mäzens Dietmar Hopp vor 14 Tagen noch das kollektive Materialverbot (Der angebliche Täter wurde nie ermittelt, der Schaden NIE bei unserem Verein im Vorfeld gemeldet!) mit einem angeblich demolierten Klo im Mai 2015, musste man gestern doch glatt zweimal hinhören, als man das Kollektivverbot noch einmal erörtert bekam. Angeblich "schlechtes Benehmen" beim letzten Gastspiel im Herbst 2014 bewogen die Verantwortlichen des Partnervereins der Hoffenheimer in Walldorf dazu, uns Eintracht-Fans alles zu verbieten! Auch hier war im Vorfeld nichts zu machen, der Gastgeber blieb stur, schaltete auf stumm und hielt am Verbot fest, so dass man wieder einmal die elementarste und selbstverständlichsten Materialien wie Fahnen, Zaunfahnen, Trommeln etc. nicht mit ins Stadion nehmen durften!  Was man in Hoffenheim noch mit einem Protest vor dem Stadion quittierte und man von draußen versuchte das Team so gut und laut wie möglich anzufeuern, umging man gestern in Walldorf mit ein wenig Kreativität! Wir Ultras, bis auf einzelne Ausnahmen, da diese ein Auge auf das restliche Material am Bus warfen, in Folge im Stadion und das Herz der Gruppe da wo es hingehört! Am Zaun, wenn auch kleiner als sonst!  Diese wahnsinnigen und höchst bedenklichen Verbote werden uns niemals aufhalten! Was der überflüssige Verein, der nur durch die Knete eines Dietmar Hopps in Liga 4 rumstolpert, im Nachhinein davon hatte, wird wohl auf ewig sein Rätsel bleiben! Bleibt zu hoffen, dass diese Schikanen bald ein Ende haben werden und sich sowohl unsere Geschäftsführung, unser Vorstand, unser Fanbeauftragter als auch das Fanprojekt endlich (noch einmal) öffentlich positionieren werden und sich für uns Fans einsetzen werden, um ein Minimum an Fankultur auch bei solchen äußerst fragwürdigen Konstrukten zu ermöglichen!

Dass man es gestern in Walldorf seitens der Polizei auf uns Trierer Fans abgesehen hatte, bewiesen auch, die zahlreichen anwesenden Staatsdiener! Anders waren die rund 100 (!) anwesenden Polizisten in Kampfmontur bei 500 Zuschauern, davon 100 aus Trier, nicht zu erklären. Warum bzw. weshalb diese so zahlreich anwesend waren, welche Infos die Trierer Polizei wieder einmal fälschlicherweise mitteilte, um so ein krankes Aufgebot zu provozieren oder man einfach nur aufgrund der Länderspielpause zu viel Polizisten auf dem Revier hatte, bleibt wohl das Geheimnis des Einsatzleiters. Dass Steuergelder so verprasst werden, Rainer Wendt aber gleichzeitig nach mehr Polizisten schreit, ist an polemischem Zynismus nicht mehr zu toppen!

Der Nachmittag und die Stimmung in Folge dennoch den Umständen entsprechend ordentlich bis phasenweise dennoch laut. Der Sieg allem Frust zum Trotz und das Hissen unseres Herzstücks, dem Banner, Dinge, die den Nachmittag, trotz viel Ärger in einem positiveren Licht erscheinen lassen! Dennoch fragt man sich, wie weit uns diese Willkür noch treiben wird. Zur Entspannung zwischen Fans und Ordnungshüter tragen solche willkürlichen Verbote sicher nicht bei. Aber wer diese willkürliche Repression säht, wird sicher keine Entspannung ernten, im Gegenteil! Aber vielleicht ist genau das so gewollt?!

Die Repression und die willkürlichen Verbote machen nun einmal auch vor Liga 4 keinen Halt! An Orten, die der Fußball nicht braucht! An Orten und bei Vereinen, die grundlos verbieten und schikanieren! Ja ohne Grund. Da kommt noch was auf uns aktive Fans zu in den kommenden Jahren, denn die Keule der Schikanen und der Repression dreht schnellere Runden als befürchtet! Doch der Aufschrei folgte gestern prompt, auch aus anderen Teilen der Fanszene. An dieser Stelle noch einmal Danke für eure Solidarität! Längst haben es auch, wie in Walldorf, andere Anhänger gemerkt und gespürt! Und machten ihrem Unmut vehement lautstark Luft! Und dennoch blicken wir schon wieder nach vorn, denn Trübsal blasen war noch nie unser Ding! Aufgeben? Klein bei geben oder kapitulieren, sind sicher nicht unsere Attribute, die uns seit Jahren begleiten! Und unermüdlich beflügeln! Im Gegenteil, denn der Kampf gegen diese willkürliche Repression und Verbote ist nicht erst seit gestern ein ständiger Begleiter im alltäglichen Trott zwischen dem absoluten devianten und alternativen Ultra-Wahnsinn und der nüchternen Realität. Wohlwissend, dass es an uns ist dagegen anzukämpfen, um noch sehr lange unsere Passion (er)leben zu können! Es liegt an uns, zu reagieren! Und Antworten zu liefern!

Daher: Lasst uns diese Zeit hier so gut wie möglich nutzen und lassen wir uns nicht durch die Bullen, die Medien, der Politik und widerlichen Produkten wie Hoffenheim oder Walldorf in unserem Liga-Gefilde oder den Bullen aus Leipzig auf bundesweitem Parkett runter ziehen! So lange wir Ultras noch da sind, haben wir bereits gewonnen! Solange wir Ultras der penetrante, rebellische und ungewollte Sand im Spieltags-Getriebe sind, wir nicht motzig vor den Stadien schmollen, die willkürlichen und übertriebenen Verbote nicht schlucken, sondern kreativ und radikal antworten und unsere Fahnen voller Stolz und voller Ehre IM Stadion hissen, haben wir (noch) lange nicht verloren! Den Beweis lieferten wir in Walldorf..., und es war erst ein Anfang! Hand drauf Ultras, Weggefährte und Gegner!

Gegen alle Materialverbote! Freiheit für die Kurve! Freiheit für Ultras!

Insane Ultra im September 2015



27.08.2015

: Bilderupdate :


Bilder von den Siegen in Hoffenheim und Homburg sind online!



24.08.2015

Einschnitt in die Fankultur


Beim gestrigen Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim gab es wieder einmal einen drastischen Einschnitt in die Fankultur. Leider mit traurigen und bitteren Folgen, die keinem aktiven Anhänger leicht gefallen sind! Aufgrund einer Kollektivstrafe waren alle Fanmaterialien bis auf Schals verboten.

Bild "Hoffenheim.jpg"

Grund: Ein angeblich beschädigtes Toilettenklo im Mai 2015! Trotz einer friedlichen Diskussion am Eingang und konstruktiven Vorschlägen seitens der Fans blieben die Fahnen verboten, keiner wollte Verantwortung für die pauschale lächerliche und unverhältnismäßige Kollektivstrafe übernehmen und so Beschloss das Syndikat aus ca 60 Eintracht Fans draußen zu bleiben. Da die TSG Hoffenheim nicht auf das Geld der Auswärtsfans angewiesen ist, fanden wir einen Platz an der Seite, von wo aus wir immerhin einen Teil des Spiels verfolgen konnten.

Supportes Club Trier 01
Insane Ultra
Bonkers
Reisetruppe Delikat
Moselhaie 93
Fanclub Wittek
Schang Crew Trier



19.08.2015

: Bilderupdate :


Bilder vom Spiel gegen Mannheim sind online!



11.08.2015

: Bilderupdate :


Bilder vom Sieg bei Saar 05 sind online!



04.08.2015

: Bilderupdate :


Bilder vom Saisonauftakt gegen Elversberg, sowie vom Fussball-Turnier der Sektion BKS-WIL in der Sommerpause sind nun online!



23.06.2015

: Bilderupdate :


Nach einigen technischen Problemen ist es nun endlich geschafft! Nachdem wir leider in der Rückrunde so gut wie keine Bilder mehr anbieten konnten, ist jetzt alles online. Zur neuen Saison werdet ihr also wieder regelmäßig mit aktuellen Spieltagsbildern versorgt. Hier geht's zum Update!



19.05.2015

Nachtrag von Samstag - InZine leider ausgefallen


Langjährigen, interessierten und treuen InZine Lesern ist es sicher aufgefallen. Und haben es sicher auch vergeblich gesucht! Die Rede ist von unseren Kurvenflugblatt, dem InZine! Denn die InZine Ausgabe Nummer 107 konnte leider nicht wie geplant unter's Volk im Moselstadion gebracht werden! Die Gründe liegen nach einer langen Saison irgendwie auf der Hand und sind dem treuen Prinzip Chaos und der guten alten Technik geschuldet! Die Einleitung will euch die InZine-Redaktion aber nachträglich noch liefern, den Rest der Texte liefern wir euch in der ersten Ausgabe der neuen Saison, denn die Texte waren alle natürlich schon geschrieben!

Hier das Vorwort:

Un dau?!
Der Sommer ist da, zwischen Porta und Mosel erhalten Badehose und Sommerhut Einzug und auf der Gegengerade tropft sich der ein oder andere alteingesessene Anhänger unserer 110-jährigen alten Dame so manch eine Ritze voll. Ja, das klingt nach dem Ende einer weiteren Saison, einer Saison die es auf allen Ebenen mal wieder in sich hatte! Und das nicht einmal allzu negativ, ja wer hätte uns das im Juli 2014 geglaubt, ja wer hätte gar an so eine, dann doch am Ende "erfolgreiche" Saison geglaubt? Ich denke nicht viele, auch ich nicht wirklich! Da war schon eine ganze Menge Skepsis und Unsicherheit vor dieser Saison zu spüren! Feierabendfußball, ein neuer Trainer, viele neue Gesichter auf der grünen Pracht in Form von 14 (!) Neuzugängen, eine Reduzierung des Etats um rund 50 Prozent, eine nicht ganz so ruhige JHV sowie viel Unruhe in der Fanszene und im Umfeld unserer Eintracht waren da nur einige Punkte, die nicht nur uns Ultras Kopfzerbrechen und Sodbrennen bereiteten! Kurzum: Wir hatten Angst um die Zukunft unserer Eintracht, ein Abstieg in die Oberliga das Horror-Szenario schlecht hin!
Doch irgendwie war es eine Saison die man, und so viel steht für uns zwei Spieltage vor dem Saisonende schon fest, nicht in irgendeine vorbereitete Schublade stecken kann. Zu viel ist passiert, zu viele Nerven sind draufgegangen, zu viele Frustattacken mussten verdaut werden, zu viele Fingernägel gekaut werden, aber auch verdammt geile Jubelexzesse zelebriert werden! Wir neigen uns dem Ende einer Spielzeit, die ich vor der Saison dann doch irgendwie so akzeptiert hätte, auch wenn immerhin zwei Derby-Niederlagen nach wie vor Schmerzen, vor allem die Nicht-Teilnahme am DFB Pokal immer noch bitter-sauer aufstößt, doch diese Rückrunde mit dem phänomenalen Derby-Sieg in der saarländischen Landeshauptstadt sowie einigen abgewichsten Siege und der Krönung bis dato nur zwei Niederlagen in der Rückrunde kassiert zu haben, lassen uns einiges leichter verdauen. Ja, so schnell geht's!
Knapp ein Jahr später sind wir über dem Strich! Der Klassenerhalt mit einer teils unerfahrenen Truppe und dem Konzept "Feierabendfußball" wurde gemeistert! Klingt alles so simpel und easy, doch im vergangenen Sommer standen auch wir Insane Ultra vor einer neuen Situation! Wir suchten das Gespräch mit Trainerteam, Mannschaft und den wenigen vertrauenswürdigen Personen im Vorstand (Gottschalk) und Aufsichtsrat (Jochem), gingen neue Wege und wir schworen uns bei einigen Treffen auf die delikate Saison ein! Wie man jetzt sieht: Mit Erfolg! Dabei war für uns ein Novum, auch mal nach bitteren Klatschen wie gegen Homburg und Freiburg das Team weiter anzufeuern, ja das waren jene Spiele wo früher hinter dem Backsteingebäude und Marathonthor die Fäuste und Bierbecher geflogen wären! Zeiten ändern sich, doch auch wir verkennen nicht die Realität! Rund 50 Prozent weniger Kohle, heißt auch andere Ansprüche! Andere kurzfristigen Ziele und Ambitionen und das Ziel hieß eben seit der Sommerpause ganz deutlich; Klassenerhalt! Ein Ziel das mit einem teils (Unsympathische Schnösel gibt es in jedem Team!) fan-nahen, authentischen, ehrlichen und geilen Team, Spielern aus der Region, die auch mal abends mit den Fans einen saufen konnten, einem (für einige verblendete Anhänger nach der viel zu langen Ära Seitz) zu authentischen und emotionalen Hautz als Trainer und Eintracht-Fanatikern im Trainerteam, erreicht wurde! Man hatte immer das Gefühl, dass das Team für einen selber rennt, beißt und kämpft! Ja, für UNSEREN Verein! Sehen wir mal von den Grottenkicks ab, die uns schon zig Falten und graue Haare bereiteten! Begegnungen die spielerisch oft einfach miserabel waren, doch kämpferisch konnte man dem Team quasi NIE einen Vorwurf machen! Aus diesem Grund  peitschte man eben just diese Mannschaft auch in schlechten Zeiten brachial nach vorne! Auch wenn man sich oft dachte: Warum? Und es einem oft schwer fiel! Doch wie man sieht: Erfolgreich! Ein weiteres Jahr Regionalliga ist gesichert, ein Umstand, der uns Insane Ultra sehr erleichtert! Was predigte ich an dieser Stelle hier im Vorwort nicht im zwei Wochen Takt, dass wir Ultras voran gehen müssen, nicht über die Tabellensituation motzen dürfen, denn wenn wir nicht voran gehen, es eben keiner tut! Ja, es war mühselig und hier und da motzte man dann doch vereinzelt auf der Gegengerade, doch unter dem Strich erlebten wir als Gruppe und Szene mit unserem Verein eine Saison, die trotz schon einiger Saisons als Gruppe auf dem Buckel, irgendwie dann doch mehr als prägend und unvergesslich bleiben wird! Trotz Auftritten, die mehr als unwürdig waren, erinnert man sich da an den herbstlichen Sommerausflug Anfang Oktober auf dem Idiotenhügel, der einfach nur beschämend war, bleiben Fahrten, Tage, Auftritte, Spiele, Gästeblöcke und Aktionen hängen, die einen auch Wochen und Monate danach noch schmunzelnd und erregt aufblühen lassen und einem eine gewissen Bestätigung geben für die Arbeit, die man seit 2008 leistet! Eine Arbeit die wirklich nicht immer einfach ist, sondern auch in Liga 4 steinig und aufgrund willkürlicher und provokanter Bullen oft schwierig ist! Doch aller Widerstände zum Trotz geht man seinen Weg als Gruppe, lässt sich nicht vom Weg abbringen und rotzt die Hütten und legt an gewissen Tagen einen Elan an den Tag, der einen rückblickend richtig stolz macht! Der Derby-Sieg als Sahnehäubchen lässt einige Auftritte und Fahrten ein wenig in den Hintergrund geraten, doch Freiburg mit 9er Bussen und einem Abstecher in die Stadt, dem dreckigen 1-0 Sieg in Mannheim, der abgedrehten Fahrt an einem herbstlichen Sonntag nach Kassel, oder die Gaudi-Action Fahrt nach Worms hatten es in sich, ohne die ganzen Heimspiele zu vergessen, die man mit einem positiven Fazit abstempeln kann! Natürlich, wenn nicht vielleicht an einigen Tagen sogar DANK unserer einzigartigen "amis" aus der Hauptstadt Lothringens! An dieser Stelle Merci an die "Generation Grenat 95", "Gruppa Metz", alle "Indeps", Hooligans und Ultras und restlichen Anhänger für die fantastische und zahlreiche Unterstützung in dieser Saison! Dank euch hatte so manch ein Zivi ein Haufen in der Hose und entpuppte sich die eine oder andere Aktion einfach noch geisteskranker! Ein wahrer Genuss für, die so durchorganisierten Ultras in unserem Gefilden! Ein fetter Dank auch an unsere geehrten Freunde aus Fribourg, die uns zahlreicher als gedacht bei Seite standen und ein treuer Wegbegleiter in schwierigen Zeiten waren!
Doch bevor wir die Saison endgültig ad acta legen, stehen mit dem heutigen Kick gegen die Hessen aus Kassel und dem Gastspiel am nächsten Samstag in der Schuhstadt noch zwei Pflichtspiele auf dem Programm! Zwei Spiele, die wir noch für uns entscheiden wollen, was auf den Rängen unproblematisch werden sollte! Doch zu viel Lob und Siegessicherheit taten uns noch nie gut, da gerade dann einige, gerade am Ende einer Saison, einfach mal 50 Prozent weniger Abgehen! Klingt unverständlich, ist aber hier keine Seltenheit, denn in Trier gibt man sich schnell mit wenig zufrieden! Zeit dies endlich zu ändern, heute und nächste Woche noch einmal brachial, dekadent und exzessiv durch-und abzugehen und den Ultra-Wahnsinn, den nicht nur die Gäste Kassel fürchten, zelebrieren! In ihrer Furcht müssen die Gäste aus Kassel ja nicht mehr auf ihr Material aufpassen und können sich voll und ganz auf uns konzentrieren, da man alle Stoffe vor einigen Wochen irgendwie abgab! "Clean" scheint in Nordhessen aktuell ganz ohne Stoff ganz cool zu sein!
Das letzte Vorwort der Saison, das hoffentlich dem ein oder anderen auch mal missfiel, denn anecken und provozieren in einem beschissenen und kranken System und einer verseuchten Gesellschaft, ist und bleibt unser Ziel, ist geschrieben! Doch jetzt: Keine Zeit viel drüber nachzudenken, das könnt ihr daheim auf dem Klo! Jetzt rasch in den Block und noch ein letztes Mal zeigen wie ungemütlich diese Bande Ultras sein kann! Der Sommer ist warm, die Sommerpause lang, also genießt noch einmal 90 Minuten das Feeling am Gate und zeigt allen warum wir eben anders sind. Anders als ihr!
Keiner so wie wir! Ultras! Insane Ultras! Und Bonkers!
Die InZine-Redaktion wünscht allen Eintracht-Anhängern eine frohe und erholsame Sommerpause! Bis am 30. Mai auf der 110-Jahresfeier! Eintracht!



12.05.2015

Lesung und Diskussion mit Kai Tippmann


Am Samstag 16.5.2015 haben wir mit Kai Tippmann einen besonderen Redner zu Gast im Fanprojekt. Kai, Jahrgang 1971, Fußballfan und seit einigen Jahren in Italien lebend betreibt u.a. den Blog "Altravita - Betrachtungen eines Deutschen im Ausland", in dem er über das Geschehen in den Stadien Italiens berichtet. Zudem hat Kai in den vergangenen Jahren mit "Tifare Contro - eine Geschichte der italienischen Ultras", "Cani Sciolti - Streunende Köter" und "Il Teppista - 30 verfluchte Jahre in Mailand" drei authentische Bücher aus der Curva ins Deutsche übersetzt. Damit stellt er Interessierten einen breiten Fundus über die italienische Fankultur und die italienischen Kurven zur Verfügung. Kai ist seit Jahren in den Stadien Italiens unterwegs und hat im Laufe der Zeit viele Freundschaften in verschiedenen Kurven geschlossen. Er gilt als absoluter Kenner der italienischen Szene und wir freuen uns auf einen spannenden und informativen Abend mit ihm. Zum Einstieg wird er Auszüge aus den genannten Büchern vorstellen. Logischerweise besteht im Anschluss daran die Möglichkeit Fragen zu stellen und mit Kai über verschiedene Aspekte zu diskutieren.

Wir freuen uns auf euren Besuch! Der Eintritt ist kostenlos! Allerdings bitten wir zur besseren Planbarkeit was u.a. Bestuhlung angeht um Voranmeldung unter fanprojekt@exhaus.de!

Samstag 16.5.2015 - Einlass ab 18 Uhr / Beginn gegen 19 Uhr

Hier noch der Link zu Kai´s Blog: www.altravita.com

Die genannten Bücher sind in unserer Fanprojekt Bibliothek verfügbar! -> fanprojekt-trier.de/?page_id=522



21.04.2015

Bonkers sammeln gegen Lautern II


Bild "Spendensammlung.png"



07.04.2015

: DERBY! :


Bild "FlyerSB.jpg"



01.04.2015

: Bradscheltheis Nr. 5 ab sofort erhältlich! :



Was? Schon zum fünften Mal? Ja, ja so schnell geht's! Die Bradscheltheis-Redaktion hat es geschafft, wenn auch wieder einmal mit der üblichen Portion Verspätung! Nicht ärgern, sondern einfach akzeptieren, denn die besten Sachen lassen eben auf sich warten im Leben! Aber diesen Stress lassen wir uns nicht nehmen! Er gehört irgendwie dazu und macht die ganze Vorfreude irgendwie dann doch aus.

Die Resonanz der letzten Ausgabe war wieder einmal mehr als positiv! Auch dieses Mal haben sich unsere Schreiblinge während der Hinrunde und zwischen den Weihnachtsfeiertagen wieder einmal kräftig ins Zeug gelegt, die kritische Feder rausgeholt und die Hinrunde sehr ehrlich Revue passieren lassen! Zu erwerben ist der Bradscheltheis Nr. 5 ab Sonntag bei allen Mitgliedern unserer Gruppe vor und nach den Spielen unserer Eintracht! Am Sonntag einfach bei uns vorbeischauen oder sich bis Mannheim gedulden, wenn wir die Hefte im weiten Rund des Moselstadions verticken!

Bild "BT5.jpg"

Was erwartet euch im BT Nr. 5? Es gibt wie gewohnt all das was wir Ultras in der Hinrunde erlebt haben. Fast alles und noch mehr! Neben allen Spielen unserer Eintracht in der Liga von Neckarelz bis Homburg, gibt es die Rheinlandpokalauftritte in Mehring und Salmrohr, einige Testspiele im warmen Sommer, weitere dekadente Eskapaden rund um die Spiele sowie alle geilen Auswärtstouren unserer Freunde aus Metz, die ja seit Sommer wieder Erstligaluft schnuppern durften. Von Marseilles bis Nizza, von Lille bis Epinal, wenn es zeitlich passte, waren einige Mannen dabei und rissen die 9er Busse, Stadien und Städte in der Fremde mit den Jungs der Gruppa und GG ab! Doch auch unsere Atzen aus der verrückten Schweiz sind wieder mit von der Partie und das diesmal nicht zu knapp. Denn auch hierhin nahmen die Besuche nicht ab. Des Weiteren gibt es noch Eindrücke von der Teilnahme an der bewegenden Demo "Justice pour Lex" in Lyon und wie gewohnt wieder einige eckige Gedanken frustrierter Mitglieder und diverse Hopping-Berichte aus Nah und Fern!

Die diesmal 62 Seiten Lesestoff gibt es wie gewohnt für schlappe 4 Euro! Wie immer solange der Vorrat reicht!

Wichtig: Kein Postversand und keine Online-Bestellungen möglich! Das Heft wird ausschließlich bei Spielen unserer Eintracht angeboten! Sprecht unsere Mitglieder persönlich drauf an und schon ist das Heft euch!
  


31.03.2015

Medienupdate


Bilder der beiden Siege gegen Baunatal und Zweibrücken sind online!

FORZA SVE!  



19.03.2015

Medienupdate


Bilder der Spiele gegen Freiburg II, Walldorf und Elversberg sind online!  



06.03.2015

ProFans & AG Fananwälte fordern Abschaffung des 9-Punkte-Plans


Das Bündnis ProFans und die AG Fananwälte lehnen das 9-Punkte-Papier ab und fordern den DFB und hierbei namentlich Herrn Vizepräsidenten Dr. Koch auf, die darin formulierten Leitlinien für die Sportgerichtsbarkeit zurückzunehmen. ProFans stellt dazu fest, dass das 9-Punkte-Papier an allen Fanbündnissen vorbei entwickelt und verabschiedet wurde. Hätten ProFans und die IG Unsere Kurve nicht kritisch beim DFB nachgefragt, wäre es nie zu einer Diskussion über die neuen Leitlinien für das DFB-Sportgericht gekommen. "Dies widerspricht massiv unseren Vorstellungen von einem ehrlichen Dialog zwischen Fans und Verbänden und stellt insgesamt die Frage, ob der DFB es mit dem Dialog überhaupt ernst meint", so ProFans-Sprecher Alex Schulz. "Zumindest bei Teilen im DFB scheint die Einsicht immer noch nicht angekommen zu sein, dass Fans weitaus mehr sind als kommerziell vermarktbare Folklore."

Ähnlich wie andere Interessenverbände sieht ProFans in dem 9-Punkte-Papier eine Sprengkraft, die zu großen Problemen zwischen Fans, Vereinen und Verbänden führen kann. Insbesondere die Forderung nach Denunziantentum innerhalb der Kurven und die Inregressnahme von Einzelpersonen für willkürliche und völlig unverhältnismäßige DFBSportgerichtsstrafen sind nicht akzeptabel und für ProFans auch nicht verhandelbar. Dazu Sig Zelt von ProFans: "Die vom Sportgericht verhängten Strafen korrespondieren nicht mit tatsächlich entstandenen Schäden und operieren außerhalb der ordentlichen Rechtsprechung in Deutschland. Sie übersteigen häufig die Strafen ordentlicher Gerichte um ein Vielfaches. Für die Betroffenen kann das existenzvernichtend sein." Gerade der DFB als gemeinnütziger Verein darf hier nicht seine Verantwortung für viele Tausende junge und leidenschaftliche Fußballfans aus den Augen verlieren."

ProFans weist daraufhin, dass jeder Verein die Möglichkeit hat, seine Interessen im Rahmen der staatlichen Gerichtsbarkeit wahrzunehmen. Beschuldigte haben so die Möglichkeit ihre Interessen selber zu vertreten und eventuelle Strafen entsprechen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Beschuldigten. Neben einer völlig intransparenten Entscheidungsfindung und Strafzumessung berücksichtigt die DFBSportgerichtsbarkeit diese Aspekte eben nicht. Die Strafe für Rot-Weiß Erfurt im Zusammenhang mit einer Anschlussveranstaltung nach einem Freundschaftsspiel zeigt zudem, dass der DFB auch Angelegenheiten verhandelt, die überhaupt nicht in die Zuständigkeit des Sportgerichts fallen. "Dass in Erfurt der Verein mit seinen Fans eine legale Möglichkeit einer Pyroaktion gesucht und gefunden hat, war dem DFB offenbar ein Dorn im Auge. Seit die Verbandsspitzen 2012 das Thema für beendet erklärt haben, passen alternative Konzepte für ein kontrolliertes Abbrennen von Pyrotechnik nicht mehr ins Bild. Die harte Strafe soll vermutlich andere Vereine von ähnlich konstruktiven Projekten abschrecken", sagt Jakob Falk von ProFans.
Auch die AG Fananwälte hat Bedenken bezüglich der Rechtmäßigkeit der Regressforderung für DFB Sportgerichtsstrafen. "Gerade vor dem Hintergrund der von der ordentlichen Gerichtsbarkeit gesprochenen Urteile in Sachen SV Wilhelmshaven gegen den DFB und Pechstein gegen den Eislauf-Weltverband erscheint es fraglich, ob Sportgerichtsurteile rechtmäßig sind und zivilrechtlich gegen Privatpersonen durchsetzbar sind", so Rechtsanwalt Tobias Westkamp von der AG Fananwälte. Die AG Fananwälte weist daraufhin, dass die bisherige Rechtsprechung in Deutschland keinen Freibrief für den DFB erteilt. Vielmehr ist es so, dass es bis jetzt kein höchstrichterliches Urteil gibt und die Gerichte bis dato unterschiedlich urteilten. Dazu Rechtsanwalt Tobias Westkamp: "Entgegen der Darstellung der Verbände besteht hier eine große Rechtsunsicherheit und es ist fraglich, ob die Weitergabe von Verbandsstrafen an Privatpersonen zulässig ist."

Neben diesen rechtlich unsicheren Aspekten bleibt zusammenfassend fest zu halten, dass der DFB mit dem 9-Punkte-Papier weiter an der Abschaffung von Freiräumen und lebendigen Fantribünen arbeitet um ein steriles, vermarktungsfreundliches Medienprodukt voranzutreiben.

ProFans im März 2015



23.02.2015

ProFans warnt vor Schnellschüssen und Populismus


Das Bündnis ProFans reagiert mit Befremden auf die Art und Weise des Umgangs mit den Vorkommnissen des letzten Spieltags.

Auch wenn es immer wieder Vorfälle gibt, die nicht gutzuheißen sind, so wäre es fatal, wenn es in deren Folge zu unbedachten Schnellschüssen von Vereinen oder Verbänden käme. "Die Anfang dieser Woche öffentlich vorgebrachten Vorschläge von Hendrik Große Lefert und auch von Andreas Rettig bieten weder mittelfristig noch langfristig eine Lösung im Sinne des Fußballs", so Gabriele Mateika von ProFans. Der Vorschlag, Tickets zu personalisieren, steigert vor allem den Verwaltungsaufwand, ohne der Sicherheit wirklich zuträglich zu sein. Beispiele aus den europäischen Nachbarländern zeigen deutlich auf, dass personalisierte Tickets vor allem die Besucherzahlen senken, ohne aber einen Zugewinn an Sicherheit im Stadion zu erbringen.

Die lauten Gedanken darüber, Auswärtsfahrten von Fans gänzlich zu unterbinden, sind eine groteske Wiederspiegelung hysterischer Allmachtsfantasien. "Dreißig Leute laufen aufs Spielfeld, es ist der erste derartige Vorfall in der Saison und es sind ein halbes Prozent der bei dem Spiel anwesenden Gästefans. Und deshalb sollen künftig alle ausgeschlossen werden? Das ist, als wollte man eine Stadtbücherei schließen, weil ein halbes Prozent der Benutzer die ausgeliehenen Bücher manchmal nicht zurückbringt", kommentiert Sig Zelt von ProFans und bringt die Position des Fanbündnisses auf den Punkt: "Es wäre ein Schlag gegen die Fankultur und auch gegen die Stimmung in den Stadien, ganz abgesehen davon, dass ein solches Verbot kaum durchsetzbar wäre und die Trennung der Fanblöcke in den Stadien unterliefe, wie es Beispiele in der Vergangenheit gezeigt haben." Gabriele Mateika ergänzt: "Kollektivstrafen werden von der großen Masse als ungerecht empfunden und vertiefen noch die Gräben zwischen Verbänden, Vereinen und Kurven."

ProFans mahnt hier ein Umdenken an. Einen positiven Einfluss von Gruppen auf ihre Mitglieder erreicht man nicht dadurch, dass man ganze Gruppen unter das Damoklesschwert ihrer kollektiven Verbannung stellt. Hilfreicher wäre es, wenn die Vereine ihre sozialpädagogische Arbeit weiter intensivierten und auch die benachteiligende Diskriminierung von Gästefans aufhörte.

Schon aus der Wortwahl einiger Medien und Offizieller in den letzten Tagen spricht völlige Abwesenheit von Sachlichkeit und Vernunft. Während Fans immer wieder wegen ihrer derben "Kurvensprache" kritisiert und teilweise sogar sanktioniert werden, sehen sie sich gleichzeitig selbst als "wilde Tiere" bezeichnet und als "hirnlos" diskreditiert.

ProFans steht für einen konstruktiven Dialog zwischen Fans und Vereinen. Dass eine sinnvolle Zusammenarbeit von Vereinen und Fans ein gewisses Vertrauen benötigt und dieses durch strafbare Vergehen von Fans sehr erschüttert wird, steht außer Frage. Wenn jedoch auf der einen Seite Vereine gerade jene Fans vom Dialog ausschließen, mit denen es schwierigere Fragen zu klären gibt und gleichzeitig die Fans zum Teil auf üble Art und Weise öffentlich beleidigen, sind die Chancen für einen konstruktiven Dialog von vornherein verbaut. Vielmehr wird auf diese Weise einer weiteren Radikalisierung von ausgeschlossenen Fans Vorschub geleistet. "Die vorgeschlagenen und zum Teil bereits umgesetzten Maßnahmen nach dem Derby in Mönchengladbach nehmen eine Gruppe aus dem Blickfeld der Fernsehkameras, lösen aber keine Probleme, sondern verlagern diese nur auf andere Bereiche", stellt Alex Schulz von ProFans fest. Gerade Fans, mit denen es Probleme gibt, sollten vielmehr nach Möglichkeit stärker eingebunden werden in den Dialog und in verantwortliche Aufgaben der Fanarbeit.

Auch nach Vorkommnissen, die ProFans weder unterstützt, noch verharmlosen will, ist ein sachlicher Umgang geboten. Zu glauben, jegliche Störung eines Spieles ließe sich für alle Zukunft verhindern, ist einfach illusionär. Wie Werner Spinner in der Süddeutschen Zeitung anmerkt, gehören zum Dialog auch Rückschläge. ProFans stellt dazu fest, dass Verbände und Vereine sich selbst oftmals kontraproduktiv verhalten haben, indem sie den Fans immer wieder Entscheidungen zugemutet haben, die innerhalb der Fanszenen als massive Rückschläge und Vertrauensbrüche bewertet wurden. Dadurch wurden besonnene Kräfte in den Szenen oft geschwächt, statt gestärkt. "Gerade in den Gesprächen mit den Verbänden hatten wir das Gefühl, dass dort ein Umdenken stattfindet und Probleme erst analysiert und aufgearbeitet werden, bevor man öffentlich Maßnahmen vorschlägt", so Alex Schulz von ProFans. "Leider wurde dieser Eindruck durch die Aussagen von Hendrik Große Lefert widerlegt."

ProFans-Sprecher Jakob Falk stellt abschließend fest: "Es ist seit Jahren das Gleiche. Zu ruhigen Zeiten signalisieren alle Verantwortlichen Gesprächsbereitschaft und loben die beeindruckende Fankultur in Deutschland. Sobald es aber unliebsame Vorfälle gibt, wird der Dialog in dem Moment aufgekündigt, da er am nötigsten ist. Gleichzeitig verteufeln die Verantwortlichen vor laufenden Kameras die Fankultur in immer neuen Superlativen und Vergleichen. Vor lauter Hysterie werden dann völlig übertriebene Maßnahmen ins Spiel gebracht und möglichst schnell beschlossen. Die Folgen tragen am Ende vor allem Fans, die mit den jeweiligen Vorfällen gar nichts zu tun haben. Wann werden die Verbände und Vereine endlich lernen, mit solchen Situationen professioneller und vor allem konstruktiver umzugehen?"

ProFans fordert die Verantwortlichen aus den Vereinen und Verbänden dringlich auf, die schnell ins Spiel gebrachten Maßnahmen, sowie die bereits erfolgten Schritte zu überdenken. Positive Veränderungen können durch die erwähnten destruktiven Vorschläge aus Sicht von ProFans nicht erreicht werden.

ProFans, im Februar 2015



23.02.2015

Offener Brief an den Geschäftsführer der DFL


Sehr geehrter Herr Seifert,

die Bundesliga ist seit Jahrzehnten eine der attraktivsten Fußballligen der Welt. Hochklassiger Fußball begeistert die Zuschauer, eindrucksvolle Choreographien und bedingungslose Leidenschaft locken jedes Wochenende Hunderttausende in die Stadien und vor den Fernseher.
Dieses Alleinstellungsmerkmal gilt es zu stärken. Die Fans im Stadion sind ein bedeutender Bestandteil der Attraktivität des deutschen Fußballs. Die Bundesliga bietet hier im weltweiten Vergleich etwas ganz Besonderes: ausverkaufte, stimmungsvolle und euphorische Stadien. Ohne Emotionen wäre der Profifußball in Deutschland deutlich weniger reizvoll, nicht nur für die Stadionbesucher, sondern auch für die Zuschauer am Fernseher. Die Unterstützung der Fans in den Stadien lässt den Zuschauer aktiv am Geschehen teilnehmen und stärkt die emotionale Bindung zum Fußball. Gleichzeitig berichten Spieler immer wieder, welche Bedeutung es für sie hat, vor vollen und emotionalen Rängen spielen zu können.
Die zunehmende Zerstückelung der Spieltage in der ersten und zweiten Bundesliga beschädigt dieses deutsche Alleinstellungsmerkmal. Zu einem Spiel am Montag um 20:15 Uhr oder am Mittwoch um 17:30 Uhr kommen grundsätzlich weniger Fans ins Stadion, als an einem Samstagnachmittag. Weniger Fans sind in der Regel gleichbedeutend mit weniger Stimmung und weniger Emotionalität. Dies trifft vor allem die Gästefans enorm, jene Fans, die für das Erlebnis Fußball besonders wichtig sind, da sie als Multiplikator der gesamten Stimmung im Stadion und v.a. der Emotionen dienen.
Seit der Initiative Pro15:30 haben die Fanverbände immer wieder das Gespräch mit der DFL gesucht, dennoch wurde der Spieltag sukzessive ausgeweitet und fanunfreundlicher gestaltet. Wir erkennen an, dass seit einem Jahr die Terminierung seitens der DFL besser und zügiger läuft, doch das darf nicht der Weisheit letzter Schluss sein!

Aus unser Sicht sind folgende Forderungen bei der Vergabe der Fernsehrechte unbedingt zu berücksichtigen:

- Keine weitere Zerstückelung der Spieltage, weder in der ersten, noch in der zweiten Bundesliga.
- Bei den zwei Sonntagsspielen der ersten Bundesliga ist grundsätzlich jenes Spiel um 15:30 Uhr ansetzen, bei dem die geographische Entfernung zwischen den beiden Städten größer ist.
- Der Anpfiff bei "englischen Wochen" in der zweiten Bundesliga darf nicht vor 20:00 Uhr stattfinden. Soll die zweite nicht zeitgleich zur ersten Bundesliga gezeigt werden, so ist zu prüfen, die Spiele der zweiten Bundesliga in eine andere Kalenderwoche zu verschieben.* Grundsätzlich sollten englische Wochen komplett vermieden werden!
- Abschaffung des Montagsspiels in der zweiten Bundesliga. Soll ein vermeintliches Topspiel ein Alleinstellungsmerkmal besitzen, so könnte der 20:30 Uhr-Termin an einem Samstag gewählt werden.
- Abschaffung der Freitagabendspiele in der ersten und zweiten Bundesliga.
- Zeitnahe genaue Terminierung der ersten Bundesliga, wenige Tage, nachdem zu berücksichtigende Europapokal- oder DFB-Pokal-Spiele feststehen.
- Langfristige Terminierung der zweiten Bundesliga, sobald die Teilnehmer (bzw. in späteren Runden der potentiellen Teilnehmer) der nachfolgenden DFB-Pokalrunde feststehen.

Wir möchten auch darauf hinweisen, dass die Bundesliga trotz des vermeintlichen finanziellen Wettbewerbsnachteil in den letzten Jahren sportlich konkurrenzfähig war und ist, was sich auch durch den Weltmeistertitel zeigte. Riskieren Sie nicht leichtfertig die hier gewachsenen Strukturen, um eine finanzielle Lücke zu schließen, die auch auf Grund der unterschiedlichen Strukturen und historischen Begebenheiten extistiert.

Mit freundlichen Grüßen

ProFans

*Laut DFL Rahmenterminkalender 2015/16 ist in der Kalenderwoche 39 (2015) eine englische Woche angedacht. Diese könnte auf die Kalenderwoche 40 (2015) verschoben werden. In dieser Woche finden weder nationale noch internationale Spiele mit deutscher Beteiligung statt. Auch ist diese Woche nicht durch die Fifa gesperrt worden. Eine zweite englische Woche soll in der KW 10 (2016) stattfinden. Diese könnte umgangen werden, indem die Winterpause um eine Woche verkürzt wird.



31.12.2014

Medienupdate


Bilder der Spiele gegen Worms und Homburg sind online!  

SV EINTRACHT TRIER SEIT 1905!



23.12.2014

Pressemitteilung der Initiative "Eintracht Trier - Das sind wir"


Am vergangenen Freitag, dem 19. Dezember 2014 trafen sich schon zum wiederholten Male rund 50 Fans, Anhänger und Sympathisanten verschiedener Fanclubs und Gruppierungen, sowie unorganisierte Fans unserer Eintracht im Exhaus, um nach dem ersten Annäherungsversuch zwischen Vertretern der Initiative und unserem Verein die weiteren Schritte zu besprechen und die Marschroute der kommenden Wochen bis zur "außerordentlichen Mitgliederversammlung" festzulegen! Des Weiteren wurden die vergangenen vier Wochen seit dem Beginn der Initiative Revue passieren gelassen und eine erste Bilanz gezogen! Wir waren uns alle einig: Einiges wurde sicherlich seit dem Beginn der Initiative schon erfolgreich gemeistert, doch vieles und Grundlegendes steht noch bevor! Das Ziel "außerordentliche Mitgliederversammlung" ist, trotz der erfolgreich gesammelten Unterschriften, leider von offizieller Seite immer noch nicht bestätigt worden!

Das erste Treffen zwischen Vertretern der Initiative und dem Verein, am 15. Dezember 2014, in den Räumlichkeiten der Geschäftsstelle war für uns ein erster Schritt in die richtige Richtung, doch geht nach wie vor nicht weit genug! Wir sind nach wie vor der Meinung, dass Anfang Januar endlich eine große Aussprache zwischen der Initiative, dem aktuellen Vorstand, dem Aufsichtsrat und weiteren Protagonisten unseres Vereins stattfinden muss und wir weg von den Gesprächen im kleinen und stillen "Kämmerlein" kommen müssen! Der Vorstand unserer Eintracht wird in den nächsten Tagen von uns ein Vorschlag unterbreitet bekommen, um solch eine Aussprache im großen Rahmen auf die Beine zu stellen! Nur, wenn alle Anhänger mit ins Boot geholt werden, können wir auch gemeinsam etwas erreichen! Und das im Sinne unserer Eintracht!

Die Initiative ist außerdem immer noch der Meinung, dass es auf sportlicher Ebene nicht so weitergehen kann wie bisher! Daher wollen wir noch einmal der Forderung nach mehr sportlicher Kompetenz in den führenden Positionen Nachdruck verleihen und hoffen, dass sich bald etwas auf dieser Ebene verändert! Der Fakt, dass von 13 führenden Personen (Vorstand + Aufsichtsrat) nur eine Person jemals höherklassig Fußball gespielt hat (Alfons Jochem), spricht in unseren Augen Bände. Und ist auch ein Grund für den sportlichen Stillstand seit Jahren und die delikate und schlechte sportliche Situation kurz vor dem Jahreswechsel mitten im Abstiegskampf!

Die Initiative missbilligt des Weiteren auch vehement die Aussagen unseres Vorstandsmitgliedes Harry Thiele, die er im Rahmen der Pressekonferenz am 26.11.2014 getroffen hat! Ohne seine Intention dieser respektlosen Aussagen deuten zu wollen, finden wir es aktuell mehr als kontraproduktiv und unglücklich, treue Fans und engagierte Gruppierungen derart zu denunzieren, das "Fan-Sein" abzusprechen und würden uns  eine Richtigstellung oder Entschuldigung wünschen! Wenn diese Fans "nichts Gutes bewirken" und mit ihren "militanten Aktionen" dem Verein nur schaden, dann fragen wir uns, was diese Aussagen von Harry Thiele im Nachhinein bewirkt haben und wem sie geschadet haben?

Zu Guter Letzt würden wir uns als Initiative nach vier Wochen endlich das genaue Datum der geforderten und erreichten außerordentlichen Mitgliederversammlung wünschen und halten uns vor, diverse Anträge bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung zu stellen, um endlich mehr Transparenz in verschiedene Themengebiete zu bekommen!

Wir würden uns über eine rasche Reaktion seitens der Vereinsverantwortlichen freuen und betonen an dieser Stelle noch einmal, dass wir nur alle gemeinsam unsere Eintracht kurz vor ihrem 110-jährigen Geburtstag nach vorne bringen wollen!

Gemeinsam statt einsam!

"Eintracht Trier - Das sind wir"



24.11.2014

Medienupdate


Bilder des Pokalversagens aus Salmrohr und gegen Neckarelz sind online!  

EINTRACHT TRIER - DAS SIND WIR!



20.11.2014

Eintracht Trier - Das sind wir!


Nach 2012 ist es wieder mal soweit. Was damals in Mayen im Halbfinale jedem Eintracht Anhänger das Herz zerriss, mussten wir am vergangenen Samstag beim Derby in Salmrohr wieder einmal erleben! Unsere Eintracht schafft es wieder einmal nicht, den Rheinland-Pokal nach Trier zu holen.
Lassen wir den Image-Verlust nach dieser Derby-Schmach mal außen vor. Uns gehen wieder einmal wichtige Einnahmen, die durch den DFB-Pokal generiert werden sollten, verloren. Das "neue Konzept" der Eintracht, welches durch den Vorstand ausgegeben und gefeiert wurde, sowie das ausgegebene Saisonziel, sind verfehlt worden! Des Weiteren spielen wir in der Liga gnadenlos gegen den Abstieg. Unsere Herren aus dem Vorstand sind, wie man hört, selbst ratlos und halten es noch nicht einmal für nötig eine Pressemitteilung zur aktuellen sportlichen Lage heraus zu geben. Dies wäre das Mindeste was jeder Eintracht Fan verdient hätte. Und wieder einmal stehen wir mit dem Rücken zur Wand!

Die Gründe hierfür liegen klar auf der Hand. Seitdem gewisse Leute bei uns in der Führungsetage das Ruder übernommen haben, zeichnet sich ein sportlicher Niedergang ab. Die Frage, die wir uns hierbei stellen ist, wie lange soll dieser sportliche Niedergang noch anhalten? Werden die Herren im Vorstand erst Ihren Platz räumen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist? Das Wort Oberliga wollen wir hierbei erst gar nicht in den Mund nehmen.
Vor der Saison wurde seitens des Vorstandes eine Etat-Kürzung um 40 Prozent auf 600.000 Euro verkündet. Davon fehlen durch den verpassten Einzug in den DFB-Pokal wieder einmal rund 150.000 Euro. Wie soll es nun hier im Verein weitergehen? Es gibt nur eine klare Lösung für dieses Problem. Es muss sich etwas ändern in der Führungsetage. Lieber Herren da oben, wacht endlich auf, bevor es zu spät ist!!!

Aufgrund dessen trafen sich am Mittwoch rund 50 Personen, um ein Versuch zu starten, das Ruder noch rechtzeitig herum zu reißen. In den Räumlichkeiten des "Fanprojekt Trier" wurde lange und kontrovers diskutiert. An jenem Abend waren Mitglieder folgender Fanclubs und Gruppen anwesend:

Mad Dogs
Fanclub Wittek
Trierer Hautzen
Treue Jungs 98
Supporters Club Trier
Moselhaie
Insane Ultra
Bonkers
Reisetruppe Delikat
Schang Crew Trier

Aber auch bekannte Persönlichkeiten aus der Fanszene, die jedoch Fanclub- bzw. Gruppenlos sind, beteiligten sich an dieser Diskussion.
Am Ende kam man zu dem Entschluss, dass man eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen muss. Es muss sich nun endlich etwas Grundlegendes ändern. Für diese außerordentliche Mitgliederversammlung, werden 10 Prozent der Stimmen aller Mitglieder des Vereins benötigt. Dies entspricht rund 90-100 Mitgliedern.

Aufgrund dessen wollen wir uns, am Samstag um 13:00 Uhr gemeinsam am Fan-Treff (ehemaliges VIP-Zelt), treffen. Hier werden wir dann beginnen die ersten Unterschriften für die außerordentliche Mitgliederversammlung zu sammeln. Außerdem wird hier nochmal ausführlich darüber aufgeklärt, warum sich etwas ändern muss.
Um ein weiteres Zeichen zu setzen, sollen Ostkurve und Gegengerade bis zur 19:05 Spielminute frei bleiben. Sollte dieses Zeichen bei der Mannschaft nicht ankommen, so werden wir die Mannschaft auch nach Ablauf der Zeit nicht akustisch unterstützen.

Alle Leute um 13:00 Uhr zum Fan-Treff!!!
Eintracht Trier - Das sind wir!
Außerordentliche Mitgliederversammlung jetzt!

Die Eintracht-Fans!



11.11.2014

ProFans: HoGeSa hat nichts mit der Fankultur zu tun, für die wir stehen!


Das Bündnis ProFans setzt sich seit seiner Gründung für bunte und starke Fankurven ein. Bei allen Unterschieden zwischen den organisierten Gruppen steht ProFans immer für einen antirassistischen Grundkonsens. An vielen Standorten konnte in den letzten Monaten und Jahren ein Erstarken rechtsextremer Strömungen festgestellt werden. Unserem Eindruck nach ist das vielfach ignoriert worden, stattdessen standen Ultras im Fokus sicherheitspolitischer Profilierungsbestrebungen. Dabei war und ist eine starke Ultras-Kultur an vielen Orten ein deutlich wirksameres Mittel gegen eine solche Entwicklung, als es ein von außen kommender aufgesetzter Aktionismus sein kann.
Unter dem Deckmantel von Demonstrationen gegen religiösen Extremismus versuchen rechtsextreme Gruppen und Organisationen mit dem Slogan "Hooligans gegen Salafisten" (HoGeSa) in die Mitte der Fankurven und der Gesellschaft zu rücken. Dabei bedienen sie sich der Popularität des Fußballs. Besonders bemerkenswert ist das deswegen, weil eine Vielzahl der beteiligten Akteure bis dato immer eine vermeintlich unpolitische Haltung für sich propagierte, um ihre rechtsextremen Einstellungen zu verschleiern. Diese Heuchelei sollte spätestens jetzt auch dem Letzten auffallen.
"HoGeSa" bedient sich des Leitmotivs "Getrennt in den Farben - in der Sache vereint", das seit vielen Jahren von organisierten Fans, so auch von ProFans, verwendet wird, die sich für ihre Rechte einsetzen. Dabei haben wir mehr als einmal deutlich gemacht, dass in unserer Fankultur für Rassismus kein Platz ist.
"HoGeSa geht es nur darum, gesellschaftsfähig zu wirken", stellt ProFans-Sprecher Alex Schulz fest. "Es ist jedoch wichtig die wahren Absichten zu erkennen, und diese haben sich in Köln, Dortmund und Essen deutlich gezeigt. Über den ganzen Demozug hinweg waren eindeutig rassistische und nationalistische Parolen zu vernehmen." Die hohe Zahl an Teilnehmern in Köln überraschte auch ProFans, zeigt aber sehr deutlich die Gefahr aus dieser Ecke. Viele der Teilnehmer waren dabei nicht eindeutig dem rechten Spektrum zuzuordnen, ließen sich jedoch durch ein aktuelles Thema, das viele Menschen ängstigt, für einen solchen Aufmarsch gewinnen und störten sich dann auch nicht an klar rechtspopulistischen Parolen.

ProFans verweist deutlich auf das eigene Selbstverständnis: "Rassismus und jede Form von Diskriminierung haben im Alltag wie auch im Stadion für uns keinen Platz! Es sollte für jeden Fan selbstverständlich sein, sich von rechtsextremen Tendenzen zu distanzieren und besser noch dagegen zu engagieren", betont Jakob Falk, ebenfalls Sprecher von ProFans. Die Fanorganisation befürchtet durch die unreflektierte Verknüpfung von Fußball mit den Vorkommnissen in Köln, dass Fußballfans erneut pauschal vorverurteilt werden. "Wir hoffen, dass durch die aktuellen Vorfälle ein Umdenken stattfindet und antirassistisch engagierte Fans und Fangruppen endlich den Rücken gestärkt bekommen. Außerdem appellieren wir an alle Fans wachsam zu bleiben. Rechtsextreme und diskriminierende Strömungen dürfen keine Chance haben, sich in den Fankurven breit zu machen", erläutert Alex Schulz die Forderung von ProFans.

ProFans, im November 2014  



11.11.2014

Medienupdate


Bilder der Nullnummer gegen Pirmasens sind online!  

AUGUSTA TREVERORUM!



05.11.2014

Medienupdate


Bilder aus Kassel online!  

Vorwärts 05!



28.10.2014

Medienupdate


Bilder gegen Hoppenheim, Nöttingen und Offenbach sind online!  

ALLES FÜR BLAU-SCHWARZ-WEIß!



16.10.2014

Medienupdate


Fotos vom Auswärtssieg auf dem Betzenberg sind online!  

1905!




19.10.2014

Medienupdate


Derbybilder online!  

ANTI ASNL ET FCS!



19.09.2014

Medienupdate


Bilder rund um das Heimspiel gegen Koblenz und des Auswärtsspiels in Mannheim sind online!

ALLES FÜR DEN DERBYSIEG!



23.09.2014

: Bradscheltheis Nr. 4 ab sofort erhältlich :


Aufgepasst! Denn die spitze Feder wurde wieder von einigen Mitgliedern unserer Gruppe ausgepackt! Und so wurde, die aus Sicht des Vereins teils chaotische, dennoch für uns als Gruppe unvergessliche vergangene Rückrunde Revue passieren lassen! Entstanden ist die 4. Ausgabe des Bradscheltheis! Auf 48 Seiten gibt es wie gewohnt alles rund um unsere Eintracht und unsere Gruppe! Zu lesen gibt es neben Spielberichten aller Pflichtspiele unserer Eintracht, einige Partien der zweiten Mannschaft in der Rheinlandliga und provokante Gedanken aus der Kurve sowie Eindrücke von Besuchen bei unseren Freunden in Fribourg und Metz! Diesmal haben wir uns auch ein Blick in andere Blogs und Medien getraut! Ein gewagtes Unterfangen! Doch anecken war schon immer unsere Art bei Insane Ultra!

Bild "BT4.jpg"

Doch auch bei dieser Ausgabe sind wir uns und der Mentalität Chaos wieder treu geblieben! Denn die 4. Ausgabe erscheint wieder einmal mit einer mehr oder weniger satten Verspätung!

Was soll's: Wir denken, dass uns die quirligen Gedanken und spitzen Sätze wieder einmal mehr als gelungen sind! Und auch diesmal wieder ein authentisches Werk auf die Beine gestellt wurde! Überzeugt euch selbst!

Neue Ausgabe, alter Leier: Zu erwerben ist der Bradscheltheis Nr. 4 ab sofort bei allen Mitgliedern unserer Gruppe vor und nach den Heimspielen unserer Eintracht in der Ostkurve! Aufgrund der enormen Resonanz haben wir die Auflage um ein paar Exemplare erhöht! Trotzdem gilt auch diesmal: Wartet nicht lange, denn nachgedruckt werden keine Hefte!

Wichtig: Kein Postversand und keine Online-Bestellungen möglich! Das Heft wird ausschließlich bei Heimspielen unserer Eintracht angeboten!




19.09.2014

Medienupdate


Bilder des Heimspiels gegen Freiburg sind online!

1905!



19.09.2014

: Stellungnahme zum "Sport 1"-Livespiel gegen Koblenz :


Scharfe Kritik ja, Boykott nein! Warum?

Wer erinnert sich nicht an die "Scheiß DSF Kampagne" aus Zweitligazeiten! Das letzte Live-Spiel im Free-TV ist zwar schon fast zehn Jahre her (Montag, 4. April 2005, 1-0 Sieg gegen den MSV Duisburg), doch die Proteste sind uns allen noch zu gut im Gedächtnis!

Ein Spiel der tristen vierten Liga live im Fernsehen! Wow! Klingt auf den ersten Blick ja ganz toll, ist aber im Endeffekt bei genauerem Hinschauen ein erbärmliches abgekartetes Spielchen eines Fernsehsenders, der nur einen Lückenfüller für sein Programm sucht! Und die klammen Vereine aus Liga 4 fallen drauf rein! Auch die Verantwortlichen unserer Eintracht!

Die Begründung des Privat-Senders ist bigott! "Man wolle den vielen Traditionsvereinen, die sich mittlerweile in diesen Spielklassen tummeln, die Möglichkeit geben, sich wieder deutschlandweit zur präsentieren", so die offizielle Begründung des Senders aus Bayern. Die wahren Gründe sind aber aus einem anderen Holz geschnitzt: Denn warum überträgt Sport 1 nicht die Samstagsspiele in den Regionalligen? Also zu den gewöhnlichen Regionalliga-Spielzeiten?

Der Grund: Der Dienstagabend, der bisher mit Handball nicht die gewünschten Einschaltquoten erzielen konnte, muss irgendwie mit ein paar Quoten gerettet werden! Bei einer Länderspielpause verlegt man den Sendeplatz einfach auf den Montag, also jenem Tag an dem die Fans der Zweitligavereine mit dem Live-Spiel schikaniert werden! Die klammen Traditionsvereine werden mit ein wenig bundesweiter Aufmerksamkeit (Keinem Geld!) gelockt und müssen als billiger Lückenfüller herhalten! Dem Sender ist es natürlich egal, ob Fans dadurch das Spiel unter Woche aufgrund einer längeren Anreise verpassen oder nicht! Den Verantwortlichen der Vereine auch, die die fehlenden Kehlen im Gästeblock dadurch billigend in Kauf nehmen!

Seit August 2013 überträgt "Sport 1" Begegnungen der Regionalligen! Eine Thematik, die viele Ultragruppen und Fanclubs der Vereine seitdem nicht kalt lässt! Der Standpunkt unserer Gruppe dürfte klar sein: Die vom Fernsehen diktierten Spieltermine unter der Woche sind nicht hinnehmbar, ganz egal ob auswärts oder daheim! Es ist legitim, dass die Eintracht den wirtschaftlichen Aspekt eines Live-Spiels nicht außen vor lässt! Doch viele Vereine aus unserer Liga haben schon ihre Erfahrungen mit einem Live-Spiel dieses Formats gemacht und sagen klipp und klar: Mehr Kohle bringt so ein Spiel nicht! Im Gegenteil: Es kommen weniger Zuschauer, allein schon aus Gründen der Bequemlichkeit! Unterm Strich weniger Geld, aufgrund fehlender Zuschauereinnahmen! Und wer es als Vorstand und Geschäftsführer vor der Saison nicht hinbekommt neue finanzstarke Sponsoren an Land zu ziehen bzw. alte zu halten (Zur Erinnerung: Der Etat wurde bekanntlich aus diesen Gründen um 40 % gekürzt), der soll uns nicht verklickern, dass wegen so einem Live-Spiel lukrative Verträge mit Sponsoren abgeschlossen werden!

Die grundsätzliche Meinung unserer Gruppe zu Spielansetzungen an Werktagen aufgrund von TV-Übertragungen, welcher die Vereine mit dem Argument der besseren Vermarktungsmöglichkeiten entgegen halten, steht nicht erst seit diesem Spiel gegen die TuS Koblenz fest!

Das größte Rückgrat des Vereins sind wir Fans! Wir sind die, die diesem Stadion Stimmung einhauchen und hinter dem Verein stehen! Auch in dieser schwierigen Phase! Durch diese Live-Übertragung wird billigend in Kauf genommen, dass hunderte von Fans daheim bleiben!! Gerade auswärts - sollten wir in Zukunft von einem Auswärtsspiel betroffen sein - ist es entscheidend für das Team, vor (ein paar) Hundert Anhängern oder ein paar Dutzend Fans zu spielen und unterstützt zu werden! Gerade in dieser existenzbedrohenden Phase, in der sich unsere Eintracht befindet, sollte man solche Argumente nicht außen vor lassen! Aber ein Sponsor mehr für einen Abend ist unserem Vorstand wohl wichtiger, als ein paar hunderte Kehlen im Stadion!

Die Frage eines möglichen Boykotts stand auch für uns als Gruppe sehr lange im Raum! Denn das Live-Spiel sorgte für eine lange und kontroverse Debatte innerhalb unserer Gruppe, gerade in dieser schwierigen sportlichen Phase, in der sich unsere Eintracht wieder einmal befindet! Lautstarker Kampf gegen den Abstieg vs. Stimmungs-Boykott aufgrund des Live-Spiels bei Sport 1! Eine schwierige Frage, die wir eventuell anders beantwortet hätten, wenn wir sportlich nicht so desolat stehen würden. Wer weiß... Unsere Antwort lautet, dass wir uns gegen einen Boykott entschieden haben, da wir gerade in dieser Phase auf den Rängen mit dem guten Beispiel voran gehen wollen! Und mit diesem Team gemeinsam da unten raus kommen wollen! Der Kampf gegen die Oberliga überwiegt dann doch! Unsere harsche Kritik an diesem Live-Spiel und an der Entscheidung des Vorstandes bleibt und wird am Montagabend auch nicht außen vor gelassen!

Denn es überwiegt wieder einmal der Frust! Der Frust über das kopf- und planlose Handeln unserer Vereinsverantwortlichen, die sich wie naive Dilettanten von einem Live-Spiel von Sport 1 blenden lassen!

Für uns steht fest: Der Volksport Fußball gehört UNS Fans! Den Spielern auf dem Rasen, also jenen, die für das "Spektakel" sorgen! Sprich den Protagonisten, die den Fußball erst zu diesem Spektakel machen! Und keinem TV-Sender!

Gegen das TV-Diktat! Auch in Liga 4! Scheiß Sport 1! Für fangerechte Anstoßzeiten!

Insane Ultra im September 2014




09.09.2014

Medienupdate


Bilder des Heimspiels gegen Zweibrücken sind online!

NUR DER SVE!



04.09.2014

Medienupdate


Bilder der Auswärtsniederlage in Baunatal sind online!

EINTRACHT!



02.09.2014

Am Ende gewinnt manchmal die Wahrheit


849 Tage nach dem angeblichen Vorfall: Alle Angeklagten freigesprochen!

Wer erinnert sich nicht an die Auswärtsfahrt und den überzogenen Einsatz der Polizei auf der Rückfahrt vom Auswärtsspiel aus Wuppertal vor zweieinhalb Jahren am 21. April 2012!

Kurz nach Fortsetzen unserer Rückfahrt, wurde unser Bus erneut von Kräften der Polizei gestoppt. Grund: Angebliche Sachbeschädigungen auf einem Parkplatz! Nach dem Anhalten öffnete der Busfahrer nicht nur die Vordertüre, um mit den Beamten zu sprechen sondern auch die hintere Türe. Direkt, ohne dass ein Fahrgast den Bus verlassen konnte, sprühten die Beamten, die diesen Ausgang bewachten schon die erste Ladung Pfefferspray in den hinteren Teil des Busses. Auf Aufforderung eines Polizisten der an der vorderen Türe stand, musste der Busfahrer wieder alle Türen schließen, da diese bis zur Ankunft weiterer Polizisten geschlossen bleiben sollten. Dabei berücksichtigte der Polizist an der vorderen Tür leider nicht, dass eine ganze Ladung Pfefferspray in den hinteren Teil des Busses gesprüht wurde, was eine unglaubliche Panik im gesamten unteren Teil des Busses auslöste, da zahlreiche Mitfahrer nichts mehr sehen konnten und Atembeschwerden hatten und sich teilweise übergeben mussten. Was folgte waren dramatische Szenen! Und Bilder und willkürliche Aktionen der Polizei, die wir so noch nie erlebt haben! Mit dem Höhepunkt, dass ein Polizist ein Warnschuss abgab!

Die am Einsatz beteiligten Polizisten wollten die Businsassen am Aussteigen aus dem Bus hindern, bis eine Hundertschaft der Polizei eintreffen sollte. Und das obwohl im Bus Atemnot herrschte! Eindeutig identifizieren konnten sie die an der daraus angeblich folgenden Auseinandersetzung beteiligte Eintracht-Fans jedoch nicht!

Seit Oktober 2013 mussten sich drei Angeklagte vor dem Amtsgericht Euskirchen wegen Beleidigung, schweren Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung verantworten! 849 Tage nach dem Vorfall und nach sieben Prozesstagen wurden alle drei Angeklagten unisono und folgerichtig freigesprochen! Was bleibt ist ein überzogener Polizeieinsatz, der bis heute nicht aufgeklärt ist und 79 Businsassen, die demnach ganz klar unschuldig sind!

Zu keinem Zeitpunkt konnte einem der drei Angeklagten auch nur ein Anklagepunkt nachgewiesen werden! Als Prozessbeobachter hatte man den Anschein, dass die Polizei-Beamten nach so langer Zeit selber über den übertriebenen Einsatz auf dem Rastplatz Engelgau ins Grübeln kamen und sich über nichts Konkretes oder einfach gar nichts mehr erinnern konnten und wollten! Auch die angeblich begangenen Sachbeschädigungen, die der Auslöser des übertriebenen Polizeieinsatzes waren, wurden nie aufgeklärt und stehen nach wie vor einfach im Raum, ohne dass es auch nur einen einzigen Beweis gibt! Vielleicht war das auch ein Grund warum das Gericht einfach einen Schlussstrich unter dieses nachdenklich stimmende Kapitel von polizeilichem Fehlverhalten ziehen wollte und den Finger nicht noch tiefer in die Wunde legen wollte! Das Gericht war, insbesondere was eine mögliche Wiedererkennung der Täter anging, von den Aussagen der Polizeibeamten nicht überzeugt und sprach die Angeklagten drei in Folge frei!

Die Boulevard-Presse und die undifferenzierten und hetzerischen Redakteure der hiesigen lokalen Tageszeitungen verlieren indes über dieses Urteil keine Silbe! Wenn man sich an den medialen und populistischen Shit-Storm von Mirko Blahak und Co. in den Tagen nach dem Vorfall erinnert, ist das aber dann doch ein wenig verwunderlich, füllten die Redakteure in den Tagen danach doch Seiten mit diesem Vorfall! Und sind sie in der Regel immer froh etwas über die Ultras schreiben zu können!

Wieder einmal wurde vor zwei Jahren eine Hetzjagd gegen Ultras von der Presse und auch der Polizei gestartet. Woche für Woche zeigt sich diese destruktive, menschenverachtende Allianz. Wir sind mit Hilfe unserer Anwälte gegen diese Verleumdungskampagne vorgegangen und können als Teilerfolg Freisprüche für die Angeklagten verbuchen! Einziger Wermutstropfen: Trotz klarem Freispruch wurde die Polizei für ihr Fehlverhalten nicht gerügt und wurde auch nicht zur Rechenschaft gezogen!

Wir hatten im April 2012 die feste Absicht, dass alles was an diesem Tag passiert ist ans Licht kommt und wollten uns bis zum bitteren Ende gegen Unwahrheiten, Gerüchte und Halbwissen wehren! Denn es kann nicht sein, dass wieder einmal nur einseitige, nicht recherchierte Artikel einen Justizskandal verursachen und polizeiliches Fehlverhalten kaschieren, Polizeigewalt decken und einer Ahndung dieser skandalösen Geschehnisse im Wege stehen.

Das sollte uns mit diesem hart erkämpften Urteil gelungen sein! Doch wir werden auch in Zukunft als Gruppe vehement für unsere Rechte kämpfen und uns gegen jegliche Art von Unwahrheiten, Diffamierungen und Lügen wehren!

Ultras, never surrender!

Insane Ultra im August 2014



26.08.2014

Medienupdate


Bilder des Auswärtsspiels gegen die SAP-Truppe aus Walldorf sowie des Heimspiels gegen Elversberg sind online!

NUR DER SVE!




19.08.2014

Medienupdate


Bilder des DFB-Pokalsspiels gegen den SC Freiburg sind online!

VORWÄRTS 05!



11.08.2014

ProFans unterstützt die neu gegründete Kampagne "Nein zu RB" und ruft Fans und Vereine dazu auf, gegen die übermäßige Kommerzialisierung des Fußballs aktiv zu werden


Berlin, den 7. August 2014: Das unabhängige Bündnis ProFans unterstützt ausdrücklich die bundesweite Kampagne" Nein zu RedBull! Für euch nur Marketing - Für uns Lebenssinn! ", die sich primär gegen den 2009 gegründeten Verein "RasenBallsport Leipzig e.V." richtet.

Seit der Gründung des Vereins verfolgt der dahinter stehende Konzern "RedBull" die Etablierung seines Brausegetränks auf dem deutschen Markt, wobei es ihm um reines Marketing geht. Mit dem Fußball, den die unzähligen Fans dieses Landes lieben und den damit einhergehenden Werten, hat das nichts mehr zu tun. "Das Beispiel RedBull kann maßgeblich für die zukünftige Entwicklung des Fußballs in Deutschland werden", sagt Sandra Schwedler von ProFans. "Die 50+1 Regel ist bis zur Unkenntlichkeit verbogen worden. Die Liga, Fans und Vereine müssen sich fragen, ob man zu einer Konzernliga werden will oder nicht", so Schwedler weiter.

Erst sah das die DFL allem Anschein nach ähnlich, störte sich an den vielen Ungereimtheiten innerhalb des Retortenvereins und versagte RB Leipzig nach deren Aufstieg in der Saison 2013/2014 die Zweitligalizenz. "Leider zeigte sich schnell die Inkonsequenz der DFL, als diese nach einigen Schönheitskorrekturen innerhalb der Vereinsstrukturen und am Vereinslogo, die Lizenz dennoch vergab", bedauert ProFans-Sprecher Alex Schulz.

Dass Vereine die von Konzernen oder Mäzen dominiert sind, einen enormen finanziellen Wettbewerbsvorteil für sich generieren steht dabei außer Frage. Für ProFans ist diese Entwicklung nicht mehr tragbar, denn noch nie war das Ungleichgewicht innerhalb der Profiligen größer und der Traditions- und Amateurfußball bedrohter. Der Fall RB Leipzig erscheint in der stetig voranschreitenden Entwicklung des deutschen Fußballs hin zu einem überkommerzialisierten Produkt, als eine Spitze des Eisbergs. Die aktiven Fanszenen stehen an einem Scheideweg. "Das Problem betrifft natürlich nicht nur die Fans und Vereine der 2. Liga. Alle Fußballfans des Landes sind gefragt, sich gegen diesen Ausverkauf der Fußball-Tradition zu wehren", sagt Jakob Falk von ProFans.

ProFans ruft daher die Fans, aber auch die Vereine selbst, dazu auf, gegen RB Leipzig aktiv zu werden, die Kampagne "Nein-zu-RB" zu unterstützen und dieser durch verschiedene Aktionen, Leben einzuhauchen.

Bitte beachten Sie die Internetseite der Kampagne:
www.nein-zu-rb.de

ProFans, im August 2014



10.08.2014

Medienupdate


Geht doch! Die ersten 3 Punkte der Saison in der Tasche! Alle Fotos des Auswärtssieges in Homburg findet ihr unter Bilder.

VORWÄRTS 05!



07.08.2014

Medienupdate


Die Bilder rund ums Spiel gegen Wormatia Worms sind online.

Mund abputzen, weitermachen!

Avanti Ultras!



04.08.2014

Medienupdate


Bilder von der unglücklichen Niederlage in Neckarelz sind online!!!



01.08.2014

Ein Blick zurück und zwei voraus...


Morgen rollt die Kugel wieder! Endlich wieder! Die Sommerpause war wieder einmal viel zu lang! Die Testspiele recht erfolgreich, aber dann doch eher öde! Doch unsere Akkus sind wieder voll, die Bengalos aus dem Süden gerade eingetroffen, die Biere schön gekühlt und die Motivation bei jedem wieder spürbar! Ihr seht: Es kann losgehen, denn der geisteskranke Mob brennt! Am Samstag geht's am ersten Spieltag der neuen Saison nach Neckarelz! Eine Reise ins Ungewisse!

Eine neue Spielzeit, in der einiges anders sein wird! Vom dicken Geld und den fetten Verträgen hat sich unsere Führungsetage ebenso verabschiedet, wie von Trainer Roland Seitz! Letztgenannte Verabschiedung dürfte nur wenigen richtig an die Nieren gehen! Damit beginnt mit Peter Rubeck und seinem neuen Team eine neue Ära zwischen Exhaus und Porta! Und auch die Ambitionen sind andere, als in den Jahren zuvor! Wo man früher scharf und sehnsüchtig in Richtung Profifußball bzw. dritte Liga und Spiele im heißen Osten und hohen Norden schielte, muss man sich erst einmal wieder mit Spielen gegen Neckarelz, Zweibrücken und Baunatal abfinden! Doch die Sehnsucht nach höherklassigem Fußball ist bei jedem von uns geblieben!

Die Erwartungen an unser Team sind in dieser Saison natürlich andere, als in den Jahren zuvor! Denn auch wir als Gruppe haben die Ansprüche mit Blick auf das sportliche Treiben und den aktuellen Kader neu definiert! Ohne dabei das langfristige Ziel, die Rückkehr in den Profifußball, aus den Augen verloren zu haben! Wir werden ab Samstag 14 Uhr kraftvoll und lautstark hinter unserem jungen Team stehen und gemeinsam mit unserer Mannschaft die neue Challenge annehmen und angehen! Solange wir kämpferischen und lebendigen Fußball geboten bekommen, wird auch keiner meckern.

Nach der hitzigen Jahreshauptversammlung und den teils schlechten Wahlergebnissen für einige Herren im Vorstand bemerkten wohl auch einige Verantwortliche im Verein, dass es nur gemeinsam, statt egoistisch und einsam geht! Wieder einmal erst nach der Jahreshauptversammlung! Und so suchte man das Gespräch mit uns als Gruppe! Wieder einmal...

Gestern fand ein Treffen zwischen Insane Ultra und Bonkers mit Vertretern des Vereins statt! Bei diesem Treffen nahmen mit Alfons Jochem (Aufsichtsrat), Peter Rubeck (Trainer), Torge Hollmann und Jens Schug (Geschäftsführer) gleich vier Vertreter unserer Eintracht teil! Ein Novum in der Form!

Neben der Art und Weise, wie unsere Mannschaft in dieser Saison aufzutreten hat, haben wir bei dem Treffen gestern auch noch einmal klar und deutlich unterstrichen, wie wichtig uns beide Derbys gegen Saarbrücken sind! Ohne auf das Wortlaut einzugehen, hoffen wir, dass unser Wunsch nach Feuer, Leidenschaft und Kampf im Derby angekommen ist! Denn hier gilt das Motto: Verlieren verboten!

Es war eine sehr offene Runde am gestrigen Donnerstag, bei der auch an Kritik nicht gespart wurde! Einige Projekte, wie der Umbau der Fankneipe "05" in eine VIP Lounge, sorgen nach wie vor für große Missstimmung und Unverständnis bei uns Fans! Vor allem die Art und Weise der Kommunikation seitens des Vereins kann und will uns nicht zufrieden stellen!

Dies wurde genauso thematisiert wie andere eminent wichtige Themen und Anliegen von uns Ultras! Zur Erinnerung: Das letzte offizielle Gespräch mit einem Vertreter des Vereins fand im Sommer 2012 in den Räumlichkeiten des Fanprojekts mit Michael Grasmück (Aufsichtsrat) statt! Auf Details dieses gestrigen Treffens wollen wir an dieser Stelle verzichten!

Bleibt zu hoffen, dass man sich in Zukunft seitens des Vereins nicht immer nur Zeit nimmt, um solche Gespräche zu führen, wenn die Karre wieder einmal tief im Dreck feststeckt, sondern auch in guten Zeiten auf eine ergebnisoffene, ehrliche und sachliche Diskussion auf Augenhöhe setzen will! Ein ehrlicher und sachlicher Umgang, den wir schon seit Jahren vermissen!

Vielen Widrigkeiten haben wir in den vergangenen sechs Jahren getrotzt und gleichzeitig unvergessliche Momente geschaffen! Lasst uns die geisteskranke Keule weiterschwingen!

Die heutige Welt ein ewiger Wechsel, doch unser Leben stets nah am Wahnsinn! Wir sehen uns morgen in Neckarelz!

Insane Ultra im August 2014



27.07.2014

ProFans fordert die generelle Freigabe von Fanutensilien


ProFans fordert die generelle Freigabe von Fanutensilien für die Fans in allen Heim- und Gästekurven des Landes. In diesem Zusammenhang begrüßt ProFans, dass der DFB am gestrigen Tag endlich ein in der AG Fanbelange/Fanarbeit des DFB gemeinsam erarbeitetes Empfehlungsschreiben zur grundsätzlichen Freigabe von Fanutensilien an die Vereine verschickt hat.

ProFans-Sprecher Alex Schulz: "Das Schreiben ist ein wichtiges Zeichen für eine bunte Fankultur. Die Fan-Organisationen fordern gemeinsam mit dem DFB sowie Vertretern der Fanprojekte und Fanbeauftragten offiziell die Vereine auf, grundsätzlich auf Materialeinschränkungen zu verzichten. Nun sind die Vereine aber auch die politischen Entscheidungsträger gefragt, entsprechende Verordnungen im Sinne der Fans anzupassen."

Das Ziel des Empfehlungsschreibens ist es, konkrete Mindestleitlinien zu schaffen, an denen sich die Vereine orientieren sollen. "Fußballfans, die fortwährend mit Verboten, teils sogar der eigenen Vereine, konfrontiert werden, sollen für den Dialog mit ihren Vereinen unterstützend eine offizielle Argumentationshilfe von Seiten der AG "Fanbelange/Fanarbeit" erhalten", erläutert ProFans-Sprecher Jakob Falk. "Die Zeit der unsinnigen Stückzahl-Beschränkungen, peniblen Größenabmessungen und bürokratischen Voranmeldungen muss endlich vorbei sein. Es sollte das Normalste der Fußball-Welt sein, dass ein Fan, egal ob zuhause oder auswärts immer und überall seine Fahnen mit ins Stadion nehmen kann", so Falk weiter.

Bei aller Freude äußert ProFans gleichzeitig auch Kritik am späten Zeitpunkt der Versendung. Bereits im April 2014 hatten sich alle Beteiligten darauf geeinigt, das Empfehlungsschreiben zeitnah gleichzeitig den Vereinen und dem Nationalen Ausschuss Sport und Sicherheit zukommen zu lassen. Im Zeitraum eines Jahres war das Schreiben vorher bereits vom "Fachbereich Fußballkultur" und der Kommission "Prävention und Sicherheit" des DFB bestätigt worden. Wenige Tage vor dem Start der dritten Liga konnten viele Vereine das Schreiben somit für die Saisonplanung und den Dialog mit ihren Fans im Vorfeld nicht nutzen. Wie zuletzt bekannt wurde, haben der SC Preußen Münster und der Wuppertaler SV neue Material-Einschränkungen gegen ihre Fans beschlossen.

"Das Thema Fanutensilien und ihre Freigabe sind ein sehr akutes Thema, wie die aktuelle Brisanz der Beispiele aus Münster und Wuppertal zeigen. Anstatt den im Sicherheitskonzept 2012 geforderten Dialog konstruktiv zu führen, werden pauschale und nicht nachvollziehbare Restriktionen sogar für Heimkurven erlassen. Das ist eine neue Stufe der Repression gegenüber den aktiven Fans, die eventuell durch eine rechtzeitige Versendung des Empfehlungsschreibens vor dem Saisonstart der unteren Ligen hätte vermieden werden können", sagt ProFans-Sprecherin Sandra Schwedler.

Eineinhalb Jahre nach dem 12.12.2012 stellt ProFans fest, dass einige Vereine wieder in alte Verhaltensmuster gefallen sind, die vor allem restriktive Maßnahmen und oberflächlichen Dialog beinhalten. Aus Sicht von ProFans gibt es keine schlüssigen Argumente mit dem Verbot von Fanutensilien ganze Fanblöcke oder Kurven in Sippenhaft zu nehmen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Verbote nicht zielführend sind, sondern viel mehr kontraproduktiv wirken. Nicht umsonst wurde das sogenannte St-Pauli Modell gerade beim FC St. Pauli abgeschafft, da sich die aktiven Fans nicht erpressen lassen.

"Die Lösung kann und wird nicht in Verboten liegen, auch wenn manche Politiker und Sicherheitsbeauftragte in Law-and-Order immer noch ein Allheilmittel sehen", fasst Sandra Schwedler zusammen.

ProFans fordert daher die Vereine auf, auf jegliche Einschränkungen bei Fanutensilien zu verzichten und erwartet von den Netzwerkpartnern der AG Fanbelange/Fanarbeit des DFB, dass sie Fußballfans - gemäß des veröffentlichten Schreibens - bei ihren Bemühungen um die Freigabe von Fanutensilien aktiv unterstützen.

Konkret fordert ProFans die Verantwortlichen in Münster und Wuppertal auf, die neuen Restriktionen zurücknehmen und den Dialog mit den lokalen Fankurven zu suchen.

ProFans, im Juli 2014



27.07.2014

Pro­Fans legt in der neuen Sai­son den Fokus auf fange­rech­te An­stoß­zei­ten


Während beim Großteil der Sportbegeisterten sich das WM-Fieber allmählich abkühlt, hat für viele Fans und Ultras der Vereine schon wieder der Alltag begonnen. Der Alltag beginnt für alle aktiven Fans dieses Landes mit dem Blick auf den Spielplan der neuen Saison. Bereits auf den ersten Blick erscheinen einige Ansetzungen, die vor allem bei den auswärtsfahrenden Fans für Kopfschütteln sorgen. Die Fans vom FC Sankt Pauli etwa müssen an einem Freitagabend (Anpfiff 18:30 Uhr) mehr als 600km bis nach Aalen fahren. Ähnlich ergeht es den Fans von Borussia Dortmund, die ebenfalls an einem Freitag (Anpfiff 20:30 Uhr) in Augsburg spielen. Von der 1. bis zur 3. Liga lassen sich diese Beispiele allein für die ersten Spieltage fortsetzen. Wieder einmal ist nicht ersichtlich, dass es für die DFL eine Notwendigkeit gegeben haben könnte, zu diesen fanunfreundlichen Terminierungen zu kommen.

Die ersten Terminierungen der Saison waren dabei gewiss nur ein Vorgeschmack auf das, was in dieser Saison vermutlich erneut folgen wird. Besonders auf die Fans der 2. Liga werden erneut Anstoßzeiten warten, die eine Anreise für viele Anhänger unmöglich macht.

Das Bündnis ProFans gründete sich in der Saison 2000/01 unter dem Namen "Pro 15:30". Es kam damals erstmals in der Geschichte der Fan- und Ultrakultur in Deutschland zu einem großen, überregionalen Protest. Thematisiert wurde ursprünglich die Zerstückelung des Spieltages auf vier Tage mit jeweils einer Anstoß-Zeit (Fr-Sa-So-Mo). Es wurden Vertreter der Initiative zur DFL geladen, Versprechungen gemacht und Erwartungen geweckt, die nicht eingehalten wurden. Seit über 13 Jahren finden regelmäßig Gespräche mit Verbandsvertretern statt, die Protestbanner in den Stadien sind oft besonders bei Montagsspielen der 2. Liga vielen Fernsehzuschauern bekannt. Nachdem die DFL unter anderem beim Fankongress 2012 professionelle Erklärungen zu den Hintergründen der Terminierung abgegeben hat, scheint sich in der Fanszene inzwischen etwas Resignation breit gemacht zu haben.

ProFans will dieser Entwicklung in der kommenden Saison 2014/2015 entschieden entgegenwirken. "Wir treten auf der Stelle. Die Verbände haben uns Verständnis beim Thema Anstoßzeiten entgegengebracht", sagt ProFans-Sprecherin Sandra Schwedler und führt aus: "Verändert hat sich die Situation für uns Fans allerdings nur zum Negativen. Die Spieltagszerstückelung ist inzwischen so weit vorangeschritten, dass in der 1. und 2. Liga an vier verschiedenen Tagen zu 12 (!) verschiedenen Zeiten angepfiffen wird."
ProFans fordert die DFL und alle Beteiligten - die für die Terminierung verantwortlich sind - auf, die Spieltagszerstückelung schrittweise wieder rückgängig zu machen.

ProFans-Sprecher Jakob Falk: "Uns ist klar, dass wir das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen können und eine reine Fokussierung auf den Samstag um 15:30 Uhr als einzigen Spieltag utopisch ist. Realistisch erscheint uns allerdings, dass es nur eine Anstoßzeit an einem Tag gibt und vor allem die seit Jahren angesprochene 300km-Regel umgesetzt werden kann." Die sogenannte "300km-Regel" fordert, dass nur zwei Vereine am Freitag, Sonntag oder Montag gegeneinander spielen sollen, deren Spielorte nicht mehr als 300km auseinander liegen. ProFans kritisiert grundsätzlich die "Englischen Wochen" mit Spielansetzungen von Dienstag bis Donnerstag, sowie die unerträglichen "Montagsspiele" der 2. Liga und fordert insbesondere für diese speziellen Termine die Einhaltung der 300km-Regel.

ProFans fordert die DFL auf, Fan-Interessen endlich höher oder mindestens gleichwertig zu den Interessen der medialen Vermarktung, der Vereine und weiteren beteiligten Mitsprechern zu behandeln. "Wir erwarten für die kommende Spielzeit ehrliche Erklärungen für nicht nachvollziehbare fanunfreundliche Anstoßzeiten und einen zielgerichteten Dialog mit der DFL", betont ProFans-Sprecher Alex Schulz.

Das Bündnis ProFans wird in der kommenden Saison 2014/2015 mit speziellem Fokus auf die Spielansetzungen vor und hinter den Kulissen tätig werden. Alle Fußballfans sind dazu aufgerufen, sich unseren Aktionen anzuschließen.

Wir lassen uns unser Spiel nicht nehmen!

ProFans, im Juli 2014



04.06.2014

: Großes Mediaupdate :


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06.05.2014

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25.04.2014

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15.04.2014

: Aus gegebenem Anlass: Wichtige Mitteilung! :


In der vergangenen Woche packten unsere SKB-Knaben wieder einmal alte Kamellen aus, um an Infos über die Ultraszene zu kommen! Zwei Jahre nach einem angeblichen Vorfall auf einem Rastplatz auf der Fahrt nach Wuppertal erhielten jetzt Anhänger unserer Eintracht, die angeblich bei uns im Bus waren, Briefe von der Polizei! In diesem Schreiben wurde mitgeteilt, dass man beschuldigt wird eine Straftat begangen zu haben!

Das Ziel ist klar: Druck ausüben, Infos sammeln und Ermittlungsverfahren einleiten! Ganz unter dem Motto: Ein Trottel redet immer! Des Weiteren ist ein weiteres großes Ziel unsere Gruppe zu schwächen! Sei es durch Anzeigen oder Stadionverbote! Schon merkwürdig, dass zwei Jahre nach dem angeblichen Vorfall, unbedeutende und nicht aktive Fans Vorladungen bekommen! Das beweist nur eins: Die Beweise sind nicht vorhanden und die Polizei übt Druck aus, um unsere Gruppe noch mehr zu schwächen! In der Hoffnung, dass einer plappert!

Sollte es in Zukunft zu weiteren Briefen kommen, dann bitte umgehend an Mitglieder unserer Gruppe wenden! Wir stellen direkt Kontakt zu einem unserer Anwälte her und geben Tipps wie ihr euch zu verhalten habt! Wichtig: Bei der Vorladung NICHT erscheinen! Auch wenn unsere SKBs immer wieder auf freundlich machen, haben alle Polizisten nur ein Ziel: Uns zu schwächen! Das ist nun einmal denen ihr Job!

Redet nicht mit der Polizei! Redet mit uns und unseren Anwälten!

Gemeinsam, statt einsam!





11.04.2014

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07.04.2014

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26.03.2014

: Bradscheltheis Nr. 3 ab sofort erhältlich! :


Aller guten Dinge sind drei! Auch wenn wir es wieder einmal nicht zum gewünschten Erscheinungsdatum geschafft haben, erscheint der neue Bradscheltheis am kommenden Samstag! Beim Heimspiel gegen den KSV Baunatal geht das halbjährliche Fanzine wieder einmal für schlappe 4 Euro unters Volk!

Die Resonanz der letzten Ausgabe war wieder einmal mehr als positiv! Mit Stolz können wir vermelden, dass die ersten zwei Ausgaben restlos ausverkauft sind! Auch dieses Mal haben sich unsere Schreiblinge während der Hinrunde und zwischen den Weihnachtsfeiertagen wieder einmal kräftig ins Zeug gelegt, die kritische Feder rausgeholt und die Hinrunde sehr ehrlich Revue passieren lassen! Neben den Spielen unserer Eintracht gibt es Gedanken aus der Kurve, sowie Berichte von Besuchen bei unseren Freunden in Fribourg und Metz! Entstanden ist wieder einmal ein authentisches Werk auf 64 Seiten

Bild "BTdrei.jpg"

Zu erwerben ist der Bradscheltheis Nr. 3 ab Samstag bei allen Mitgliedern unserer Gruppe vor und nach den Heimspielen unserer Eintracht in der Ostkurve!

Wichtig: Kein Postversand und keine Online-Bestellungen möglich! Das Heft wird ausschließlich bei Heimspielen unserer Eintracht angeboten!



24.03.2014

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18.03.2014

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12.03.2014

: Zug nach Koblenz!!! :


Bild "k-Flyer_Koblenz.JPG"



11.03.2014

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08.03.2014

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04.03.2014

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25.02.2014

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21.02.2014

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